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BGBl. I Nr. 67/2005

kundgemacht 05.07.2005 RIS↗Parlament↗
Veterinärrechtsänderungsgesetz 2005
Bundesgesetz, mit dem das Tierseuchengesetz, das Tierarzneimittelkontrollgesetz, das Bangseuchen-Gesetz, das Rinderleukosegesetz, das IBR/IPV-Gesetz und das Bienenseuchengesetz geändert werden (Veterinärrechtsänderungsgesetz 2005)
Kundmachung BGBl. I Nr. 67/2005× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Tierseuchengesetz (TSG) 2 § 0↗RIS↗
§ 69geändertÜberschrift (entfallen), Bezeichnung, Text (neu)
in Kraft 01.01.1910 – 31.07.2005 · idF RGBl. Nr. 177/1909 · danach: BGBl. I Nr. 67/2005 § 69↗RIS↗
in Kraft 01.08.2005 – 31.12.2013 · idF BGBl. I Nr. 67/2005 · danach: BGBl. I Nr. 80/2013 § 69↗RIS↗
§ 69.
Strafverfügungen der Gerichte.
Das Gericht kann in den Übertretungssachen, die ihm durch dieses Gesetz zugewiesen sind, Strafverfügungen (§ 460 St. P. O.) erlassen, sofern es höchstens Arrest von einer Woche oder eine Geldstrafe von 100 K zu verhängen findet 69.
Für Bestrafungen wegen Verletzung von Melde-, Mitwirkungs- und Auskunftspflichten nach den §§ 63 Abs. 1 lit. c und 64 ist in erster Instanz jene Bezirksverwaltungsbehörde örtlich zuständig, in deren Sprengel der Melde-, Mitwirkungs- oder Auskunftspflichtige seinen Hauptwohnsitz hat, bei Fehlen eines Hauptwohnsitzes der sonstige Wohnsitz. Trifft die Mitwirkungs- oder Auskunftspflicht juristische Personen, Personengesellschaften des Handelsrechts oder eingetragene Erwerbsgesellschaften oder Unternehmungen, so ist für die örtliche Zuständigkeit deren Sitz maßgebend; bei Fehlen eines Sitzes im Inland der Ort, in dem hauptsächlich die Tätigkeit ausgeübt wird.