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BGBl. I Nr. 104/2006

kundgemacht 26.06.2006 RIS↗Parlament↗
Genossenschaftsrechtsänderungsgesetz 2006 – GenRÄG 2006
Bundesgesetz, mit dem ein Bundesgesetz über das Statut der Europäischen Genossenschaft (Societas Cooperativa Europaea - SCE) – (SCE-Gesetz – SCEG) erlassen wird sowie das Genossenschaftsgesetz, das Rechtspflegergesetz, das Gerichtsgebührengesetz, das Gerichtliche Einbringungsgesetz 1962, das Bankwesengesetz, das Pensionskassengesetz, das Börsegesetz, das Versicherungsaufsichtsgesetz, das Arbeitsverfassungsgesetz, das Bundesgesetz über die Post-Betriebsverfassung, das Arbeits- und Sozialgerichtsgesetz und das Landarbeitsgesetz 1984 geändert werden (Genossenschaftsrechtsänderungsgesetz 2006 – GenRÄG 2006)
Kundmachung BGBl. I Nr. 104/2006× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Post-Betriebsverfassungsgesetz (PBVG) 4 § 0↗RIS↗
§ 26geändertAbs 1 Z 1 (entfallen), Z 3 · umnummeriert: Abs 1 Z 1, Z 2
in Kraft 01.07.1996 – 30.06.2006 · idF BGBl. Nr. 326/1996 · danach: BGBl. I Nr. 104/2006 § 26↗RIS↗
in Kraft 01.07.2006 – 31.12.2009 · idF BGBl. I Nr. 104/2006 · danach: BGBl. I Nr. 135/2009 § 26↗RIS↗
Passives Wahlrecht
§ 26.
(1) Wählbar sind alle Arbeitnehmer, die
1.
a) Österreichische Staatsbürger sind oder
b) Angehörige von Staaten sind, die Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind, und
2 1. am Tag der Wahl das 19. Lebensjahr vollendet haben und
3 2. seit mindestens sechs Monaten im Rahmen des Betriebes oder des Unternehmens, dem der Betrieb angehört, beschäftigt sind und
4 3. abgesehen vom Erfordernis der Z 1, österreichischen Staatsbürgerschaft vom Wahlrecht zum Nationalrat nicht ausgeschlossen sind (§ 22 Nationalrats-Wahlordnung 1992, BGBl. Nr. 471).
(2) Nicht wählbar sind
… 6 unveränderte Absätze
1. in Betrieben oder Unternehmen einer juristischen Person die Ehegatten von Mitgliedern des Organs, das zur gesetzlichen Vertretung der juristischen Person berufen ist;
2. Personen, die mit Mitgliedern eines solchen Vertretungsorgans bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert sind;
3. leitende Angestellte, denen maßgebender Einfluß auf die Führung des Betriebs zusteht, sowie
4. Arbeitnehmer, die nicht im Wirkungsbereich des Personalvertretungsorgans beschäftigt sind.
Schlagworte
BGBl. Nr. 471/1992