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BGBl. I Nr. 102/2011

kundgemacht 21.11.2011 RIS↗Parlament↗
Änderung des Telekommunikationsgesetzes 2003, des KommAustria-Gesetzes sowie des Verbraucherbehörden-Kooperationsgesetzes
Bundesgesetz, mit dem das Telekommunikationsgesetz 2003, das KommAustria-Gesetz sowie das Verbraucherbehörden-Kooperationsgesetz geändert werden
Kundmachung BGBl. I Nr. 102/2011× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Telekommunikationsgesetz 2003 (TKG 2003) 16972 § 0↗RIS↗
§ 127geändertAbs 1; Abs 2, Z 5 (entfallen), Z 6 (entfallen)
in Kraft 20.08.2003 – 21.11.2011 · idF BGBl. I Nr. 70/2003 · danach: BGBl. I Nr. 102/2011 § 127↗RIS↗
in Kraft 22.11.2011 – 31.10.2021 · idF BGBl. I Nr. 102/2011 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 190/2021 § 127↗RIS↗
Antragsrechte beim Kartellgericht
§ 127.
(1) Ergibt sich für die Regulierungsbehörde im Rahmen ihrer Tätigkeit die Vermutung, dass ein Sachverhalt dem Kartellgesetz unterliegt, prüft sie diesen Sachverhalt und hat gegebenenfalls einen Antrag nach § 8a 28 Abs. 1 und 2 Kartellgesetz 2005 (KartG 2005), BGBl. Nr. 600/1988 61/2005, an das Kartellgericht zu richten.
(2) In den nachstehenden Verfahren vor dem Kartellgericht Bei Zuwiderhandlungen gegen die im ersten Hauptstück des KartG 2005 enthaltenen Verbote und bei Nichteinhaltung der nach § 27 KartG 2005 für verbindlich erklärten Verpflichtungszusagen besteht für die Regulierungsbehörde eine Antragsverpflichtung, sofern die in § 1 genannten Zweck- und Zielbestimmungen dieses Bundesgesetzes berührt sind:.
1. Untersagung der Durchführung von Kartellen (§ 25 KartG);
Anmerkung
2. Widerruf der Genehmigung eines Kartells (§ 27 KartG);
Fassung zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2011
3. Untersagung der Durchführung einer vertikalen Vertriebsbindung (§ 30c KartG);
Schlagworte
4. Widerrufsauftrag von Verbandsempfehlungen (§ 33 KartG);
Zweckbestimmung
5. Missbrauchsaufsicht und Verbot von Vergeltungsmaßnahmen (§ 37 KartG);
6. Durchführung eines Zusammenschlusses in verbotener Weise (§ 42a KartG).