Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurde Alfred St***** (zu I A) der Verbrechen nach § 28 Abs 2 vierter Fall, „teilweise Abs 3, erster Fall (Fakten I A 1 bis 4)" SMG und der Vergehen (zu I B) nach § 27 Abs 1 erster, zweiter und dritter Fall SMG, (zu II 1) der schweren Körperverletzung nach §§ 83 Abs l, 84 Abs 1 StGB, (zu II 2 und 3) der Körperverletzung nach § 83 Abs 1 StGB, (zu III) der Nötigung nach § 105 Abs 1 StGB, (zu IV l) der falschen Beweisaussage vor Gericht nach §§ 12 zweiter Fall, 288 Abs 1 StGB, (zu IV 2) der versuchten Begünstigung nach §§ 12 zweiter Fall, 15, 299 Abs 1 StGB, (zu V) der gefährlichen Drohung nach § 107 Abs 1 StGB sowie (zu VI) der Zuhälterei nach § 216 Abs 2 StGB in der Fassung BGBl I 2002/134 schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurde Alfred St***** (zu römisch eins A) der Verbrechen nach Paragraph 28, Absatz 2, vierter Fall, „teilweise Absatz 3,, erster Fall (Fakten römisch eins A 1 bis 4)" SMG und der Vergehen (zu römisch eins B) nach Paragraph 27, Absatz eins, erster, zweiter und dritter Fall SMG, (zu römisch zwei 1) der schweren Körperverletzung nach Paragraphen 83, Abs l, 84 Absatz eins, StGB, (zu römisch zwei 2 und 3) der Körperverletzung nach Paragraph 83, Absatz eins, StGB, (zu römisch drei) der Nötigung nach Paragraph 105, Absatz eins, StGB, (zu römisch vier l) der falschen Beweisaussage vor Gericht nach Paragraphen 12, zweiter Fall, 288 Absatz eins, StGB, (zu römisch vier 2) der versuchten Begünstigung nach Paragraphen 12, zweiter Fall, 15, 299 Absatz eins, StGB, (zu römisch fünf) der gefährlichen Drohung nach Paragraph 107, Absatz eins, StGB sowie (zu römisch sechs) der Zuhälterei nach Paragraph 216, Absatz 2, StGB in der Fassung BGBl römisch eins 2002/134 schuldig erkannt.
Danach hat er in Graz
I) den bestehenden Vorschriften zuwider ein Suchtgiftrömisch eins) den bestehenden Vorschriften zuwider ein Suchtgift
A) in einer großen Menge (§ 28 Abs 6 SMG), teilweise in der Absicht,A) in einer großen Menge (Paragraph 28, Absatz 6, SMG), teilweise in der Absicht,
sich durch die wiederkehrende Begehung eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen (Fakten l bis 4), in Verkehr gesetzt, indem er nachangeführte Mengen Kokain, welche er zum Teil von Johann F***** gekauft hatte, sowie Marihuana an nachangeführte Personen teils mit Gewinnaufschlag verkaufte, teils - etwa im Zuge gemeinsamen Konsums - unentgeltlich überließ, nämlich
1) von Anfang 1995 bis Ende 1996 60 bis 70 Gramm Kokain an Gerd Klaus G***** gewinnbringend verkaufte,
2) von Mitte 2002 bis Ende 2003 sowie von Anfang 2004 bis Anfang Juli 2004 an Ralph Thomas W***** insgesamt zumindest 20 Gramm Kokain verkaufte,
3) im Jahr 2003 im Zeitraum von acht bis neun Monaten an Michael F***** und Sandra M***** insgesamt zumindest 40 Gramm Kokain gewinnbringend verkaufte,
4) im Zeitraum Frühjahr 2002 bis Anfang August 2002 Silvia L***** etwa 20 Gramm Kokain gewinnbringend verkaufte,
5) im Herbst 2002 bis Sommer 2003 Helga F***** eine nicht näher bekannte Menge Kokain, eine insgesamt nicht näher bekannte Menge Marihuana sowie in einem Angriff eine nicht näher bekannte Menge Psylocybinpilze kostenlos zur Verfügung stellte,
6) zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt in mehreren Angriffen Friedrich U***** eine nicht näher bekannte Menge Kokain kostenlos überließ,
B) über die zu A angeführten, in Verkehr gesetzten Mengen hinaus
erworben, besessen und erzeugt, indem er
1) von 1995 bis 3. Juli 2004 nicht näher bekannte Mengen Kokain konsumierte,
2) im Jahr 2003 eine nicht näher bekannte Menge Psylocybinpilze züchtete,
II) Helga F***** teilweise schwer (Faktum 1) am Körper verletzt,römisch zwei) Helga F***** teilweise schwer (Faktum 1) am Körper verletzt,
1) am 16. Mai 2003 durch Versetzen eines Schlages gegen ihren Kopf, wobei die Verletzung an sich schwer war (Riss des linken Trommelfelles),
2) vor dem 23. Dezember 2003 durch Versetzen von Schlägen gegen ihren Körper (Hämatome an beiden Armen und im Bereich des linken Auges),
3) am 3. April 2004 durch Versetzen von Schlägen gegen ihren Körper (Blutergüsse an beiden Unterarmen, beiden Handgelenken, sowie unter dem linken Auge; Kratzwunden im Gesicht, Schwellungen der Lippe),
III) Helga F***** im Oktober 2003 durch die Äußerung: „sich eingraben zu können, sollte er erfahren, dass sie bei Gericht ausgesagt habe", somit durch gefährliche Drohung mit zumindest einer Verletzung am Körper zur Rücknahme ihrer in einem Verfahren des Landesgerichtes für Strafsachen Graz Alfred St***** belastenden Angaben genötigt,römisch drei) Helga F***** im Oktober 2003 durch die Äußerung: „sich eingraben zu können, sollte er erfahren, dass sie bei Gericht ausgesagt habe", somit durch gefährliche Drohung mit zumindest einer Verletzung am Körper zur Rücknahme ihrer in einem Verfahren des Landesgerichtes für Strafsachen Graz Alfred St***** belastenden Angaben genötigt,
IV) zwischen November 2003 und März 2004 Helga F***** dazu bestimmt,römisch vier) zwischen November 2003 und März 2004 Helga F***** dazu bestimmt,
1) dass sie jeweils vor dem Landesgericht für Strafsachen Graz als Zeugin bei ihrer förmlichen Vernehmung zur Sache am 26. November 2003 vor dem Untersuchungsrichter sowie in der Hauptverhandlung vom 29. März 2004 durch die Angaben, ihre Aussage vor der Gendarmerie, sie habe von Wolfgang L***** 10 Gramm Kokain gekauft, seien falsch gewesen und nur deshalb zu Stande gekommen, weil ihr diese Aussagen die erhebenden Gendarmeriebeamten „in den Mund gelegt" hätten, falsch aussagte,
2) dass sie Wolfgang L*****, der die Verbrechen nach § 28 Abs 2 vierter Fall und Abs 3 erster Fall SMG, sohin mit Strafe bedrohte Handlungen begangen hat, durch die zu IV 1 geschilderte Tat absichtlich der Verfolgung zum Teil zu entziehen versuchte,2) dass sie Wolfgang L*****, der die Verbrechen nach Paragraph 28, Absatz 2, vierter Fall und Absatz 3, erster Fall SMG, sohin mit Strafe bedrohte Handlungen begangen hat, durch die zu römisch vier 1 geschilderte Tat absichtlich der Verfolgung zum Teil zu entziehen versuchte,
V) Helga F***** am 21. Juni 2004 durch mehrere im Urteilsspruchrömisch fünf) Helga F***** am 21. Juni 2004 durch mehrere im Urteilsspruch
genannte Äußerungen gefährlich mit zumindest einer Körperverletzung bedroht, um sie in Furcht und Unruhe zu versetzen,
VI zwischen Sommer 2003 und April 2004 mit dem Vorsatz, sich aus der Prostitution der Helga F***** eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen, die Genannte ausgebeutet, indem er sie zwang, den Großteil der ihr verbleibenden Einkünfte aus der Prostitution an ihn abzuliefern und sie durch die zu II 1 und 2 angeführten Tathandlungen einschüchterte.römisch sechs zwischen Sommer 2003 und April 2004 mit dem Vorsatz, sich aus der Prostitution der Helga F***** eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen, die Genannte ausgebeutet, indem er sie zwang, den Großteil der ihr verbleibenden Einkünfte aus der Prostitution an ihn abzuliefern und sie durch die zu römisch zwei 1 und 2 angeführten Tathandlungen einschüchterte.
Das Schöffengericht verurteilte den Angeklagten nach §§ 28 StGB, 28 Abs 3 SMG zu einer Freiheitsstrafe und ordnete ua gemäß § 20 Abs 1 Z 1 StGB die Abschöpfung der Bereicherung hinsichtlich eines sichergestellten Geldbetrags von 2.000 Euro an.Das Schöffengericht verurteilte den Angeklagten nach Paragraphen 28, StGB, 28 Absatz 3, SMG zu einer Freiheitsstrafe und ordnete ua gemäß Paragraph 20, Absatz eins, Ziffer eins, StGB die Abschöpfung der Bereicherung hinsichtlich eines sichergestellten Geldbetrags von 2.000 Euro an.