Gründe:
Wolfgang G***** wurde nach teilweiser Verbüßung mehrerer Freiheitsstrafen in der Justizanstalt Hirtenberg, darunter der mit dem Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 17.November 1988, GZ 6 E Vr 1566/88-22, über ihn wegen des Verbrechens des Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127, 129 Z 1 StGB und des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach § 229 Abs 1 StGB verhängten Freiheitsstrafe von sieben Monaten (deren bedingte Nachsicht zufolge des gemäß § 494 a Abs 1 Z 4 StPO am 14.März 1990 ergangenen - rechtskräftigen - Beschlusses des Landesgerichtes Klagenfurt, GZ 13 E Vr 454/89-43, widerrufen worden war) durch Entschließung des Bundespräsidenten vom 12.Dezember 1990, Erlaß des BMfJ Zl 4718/100-IV 5/90, ("Weihnachtsbegnadigung 1990") am 18.Dezember 1990 bei einem (in bezug auf das erwähnte Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz) offenen Strafrest von fünf Monaten und sechzehn Tagen "mit den Wirkungen der bedingten Strafnachsicht (§ 43 StGB)" unter Bestimmung einer dreijährigen Probezeit bedingt begnadigt (179 b dA 6 E Vr 1566/88 des Landesgerichtes für Strafsachen Graz bzw ON 9 und 10 dA 13 Ns 13/90 des Landesgerichtes Klagenfurt).Wolfgang G***** wurde nach teilweiser Verbüßung mehrerer Freiheitsstrafen in der Justizanstalt Hirtenberg, darunter der mit dem Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 17.November 1988, GZ 6 E römisch fünf r 1566/88-22, über ihn wegen des Verbrechens des Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, 129, Ziffer eins, StGB und des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach Paragraph 229, Absatz eins, StGB verhängten Freiheitsstrafe von sieben Monaten (deren bedingte Nachsicht zufolge des gemäß Paragraph 494, a Absatz eins, Ziffer 4, StPO am 14.März 1990 ergangenen - rechtskräftigen - Beschlusses des Landesgerichtes Klagenfurt, GZ 13 E römisch fünf r 454/89-43, widerrufen worden war) durch Entschließung des Bundespräsidenten vom 12.Dezember 1990, Erlaß des BMfJ Zl 4718/100-IV 5/90, ("Weihnachtsbegnadigung 1990") am 18.Dezember 1990 bei einem (in bezug auf das erwähnte Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz) offenen Strafrest von fünf Monaten und sechzehn Tagen "mit den Wirkungen der bedingten Strafnachsicht (Paragraph 43, StGB)" unter Bestimmung einer dreijährigen Probezeit bedingt begnadigt (179 b dA 6 E römisch fünf r 1566/88 des Landesgerichtes für Strafsachen Graz bzw ON 9 und 10 dA 13 Ns 13/90 des Landesgerichtes Klagenfurt).
In der Folge wurde Wolfgang G***** wegen während dieser (im Dezember 1990 beginnenden) Probezeit begangener Straftaten, nämlich des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127, 128 Abs 2, 129 Z 1 und 2, 130 StGB und des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach § 229 Abs 1 StGB, mit dem Urteil des Landesgerichtes St.Pölten vom 11.November 1992, GZ 18 Vr 725/92-56, in der Fassung der nach teilweiser Wiederaufnahme des Verfahrens zugunsten des Angeklagten ergangenen Entscheidung dieses Gerichtes vom 2.Dezember 1993, GZ 18 Vr 725/92-77, zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe verurteilt, die derzeit vollzogen wird. Anläßlich der letztgenannten Entscheidung wurde (nach Aufhebung des Strafausspruchs vom 11.November 1992 erneut) der Widerruf der "bedingten Begnadigung" (ua) in bezug auf den Strafrest von fünf Monaten und sechzehn Tagen zum Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 17.November 1988 ausgesprochen. Auch im wiederaufgenommenen Verfahren sind Urteil und Widerrufsbeschluß - nach Rückziehung der zunächst vom Angeklagten dagegen angemeldeten Berufung (ON 78 und 80 dA 18 Vr 725/92 des Landesgerichtes St.Pölten) - am 27.Jänner 1994 in Rechtskraft erwachsen.In der Folge wurde Wolfgang G***** wegen während dieser (im Dezember 1990 beginnenden) Probezeit begangener Straftaten, nämlich des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, 128, Absatz 2, 129, Ziffer eins und 2, 130 StGB und des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach Paragraph 229, Absatz eins, StGB, mit dem Urteil des Landesgerichtes St.Pölten vom 11.November 1992, GZ 18 römisch fünf r 725/92-56, in der Fassung der nach teilweiser Wiederaufnahme des Verfahrens zugunsten des Angeklagten ergangenen Entscheidung dieses Gerichtes vom 2.Dezember 1993, GZ 18 römisch fünf r 725/92-77, zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe verurteilt, die derzeit vollzogen wird. Anläßlich der letztgenannten Entscheidung wurde (nach Aufhebung des Strafausspruchs vom 11.November 1992 erneut) der Widerruf der "bedingten Begnadigung" (ua) in bezug auf den Strafrest von fünf Monaten und sechzehn Tagen zum Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 17.November 1988 ausgesprochen. Auch im wiederaufgenommenen Verfahren sind Urteil und Widerrufsbeschluß - nach Rückziehung der zunächst vom Angeklagten dagegen angemeldeten Berufung (ON 78 und 80 dA 18 römisch fünf r 725/92 des Landesgerichtes St.Pölten) - am 27.Jänner 1994 in Rechtskraft erwachsen.
Zwar wurde das Landesgericht für Strafsachen Graz vom Widerruf der gnadenweisen bedingten Strafnachsicht zufolge der Verfügung des Landesgerichtes St.Pölten vom 30.November 1992 verständigt (vgl Punkt 5 der Endverfügung ON 58 dA 18 Vr 725/92 des Landesgerichtes St.Pölten bzw 179 d dA 6 E Vr 1566/88 des Landesgerichtes für Strafachen Graz), nicht aber das Landesgericht Klagenfurt zum AZ 13 EZwar wurde das Landesgericht für Strafsachen Graz vom Widerruf der gnadenweisen bedingten Strafnachsicht zufolge der Verfügung des Landesgerichtes St.Pölten vom 30.November 1992 verständigt vergleiche Punkt 5 der Endverfügung ON 58 dA 18 römisch fünf r 725/92 des Landesgerichtes St.Pölten bzw 179 d dA 6 E römisch fünf r 1566/88 des Landesgerichtes für Strafachen Graz), nicht aber das Landesgericht Klagenfurt zum AZ 13 E
Vr 454/89. römisch fünf r 454/89.
Das Landesgericht Klagenfurt sprach sodann über Antrag der Staatsanwaltschaft mit (formell rechtskräftigem) Beschluß vom 22. Februar 1994 in Unkenntnis der vorangegangenen Widerrufsentscheidung des Landesgerichtes St.Pölten aus, daß die (gnadenweise) bedingte Nachsicht des Strafrestes von fünf Monaten und sechzehn Tagen zum Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 22.November 1988 endgültig nachgesehen sei (35 iVm ON 14 dA 13 Ns 13/90 des Landesgerichtes Klagenfurt). Auch aus der vor der Entscheidung eingeholten Strafregisterauskunft vom 7.Februar 1994 waren nämlich die gegen Wolfgang G***** vom Landesgericht St.Pölten getroffenen Entscheidungen nicht ersichtlich (ON 13 dA 13 Ns 13/90 des Landesgerichtes Klagenfurt), obwohl die entsprechende Verständigung des Strafregisteramtes vom Landesgericht St.Pölten nach dem Inhalt der Endverfügung bereits am 30.November 1992 (abgefertigt am 2.Dezember 1992) angeordnet worden war (Punkt 2 der Endverfügung ON 58 dA 18 Vr 725/92 des Landesgerichtes St.Pölten; s. in diesem Akt auch 399/IV).Das Landesgericht Klagenfurt sprach sodann über Antrag der Staatsanwaltschaft mit (formell rechtskräftigem) Beschluß vom 22. Februar 1994 in Unkenntnis der vorangegangenen Widerrufsentscheidung des Landesgerichtes St.Pölten aus, daß die (gnadenweise) bedingte Nachsicht des Strafrestes von fünf Monaten und sechzehn Tagen zum Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 22.November 1988 endgültig nachgesehen sei (35 in Verbindung mit ON 14 dA 13 Ns 13/90 des Landesgerichtes Klagenfurt). Auch aus der vor der Entscheidung eingeholten Strafregisterauskunft vom 7.Februar 1994 waren nämlich die gegen Wolfgang G***** vom Landesgericht St.Pölten getroffenen Entscheidungen nicht ersichtlich (ON 13 dA 13 Ns 13/90 des Landesgerichtes Klagenfurt), obwohl die entsprechende Verständigung des Strafregisteramtes vom Landesgericht St.Pölten nach dem Inhalt der Endverfügung bereits am 30.November 1992 (abgefertigt am 2.Dezember 1992) angeordnet worden war (Punkt 2 der Endverfügung ON 58 dA 18 römisch fünf r 725/92 des Landesgerichtes St.Pölten; s. in diesem Akt auch 399/IV).