Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil, das auch rechtskräftige Freisprüche enthält, wurden Milad G***** und Roni B***** (zu A/I und II) des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten schweren Raubes nach §§ 142, 143 zweiter Fall und 15 StGB, Olek J***** (US 4 iVm US 16), Akin Ö***** und Alfred F***** (zu A/I) des Verbrechens des Raubes nach § 142 Abs 1 StGB, Olek J***** überdies (zu A/II) des Verbrechens des versuchten schweren Raubes nach §§ 15, 142 Abs 1, 143 zweiter Fall StGB; Milad G*****, Olek J*****, Roni B*****, Akin Ö***** und Alfred F***** (zu B) des Vergehens der teils versuchten, teils vollendeten Amtsanmaßung nach §§ 314 und 15 StGB, Roni B***** (zu C) des Vergehens nach § 36 Abs 1 (richtig:) Z 2 WaffG, Milad G***** (zu D) des Vergehens der schweren Körperverletzung nach §§ 83 Abs 1, 84 Abs 1 StGB, Milad G***** und Roni B***** (zu E/I) des Vergehens des teils vollendeten, teils versuchten schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 1 Z 1 und 15 StGB, Milad G***** der Vergehen (zu E/II) der Urkundenunterdrückung nach § 229 Abs 1 StGB und (zu E/III) der Hehlerei nach § 164 Abs 1 Z 2 StGB sowie Alfred F***** (zu F) des Vergehens der unerlaubten Abwesenheit nach § 8 zweiter Fall MilStG schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil, das auch rechtskräftige Freisprüche enthält, wurden Milad G***** und Roni B***** (zu A/I und römisch zwei) des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten schweren Raubes nach Paragraphen 142, 143, zweiter Fall und 15 StGB, Olek J***** (US 4 in Verbindung mit US 16), Akin Ö***** und Alfred F***** (zu A/I) des Verbrechens des Raubes nach Paragraph 142, Absatz eins, StGB, Olek J***** überdies (zu A/II) des Verbrechens des versuchten schweren Raubes nach Paragraphen 15, 142, Absatz eins, 143, zweiter Fall StGB; Milad G*****, Olek J*****, Roni B*****, Akin Ö***** und Alfred F***** (zu B) des Vergehens der teils versuchten, teils vollendeten Amtsanmaßung nach Paragraphen 314 und 15 StGB, Roni B***** (zu C) des Vergehens nach Paragraph 36, Absatz eins, (richtig:) Ziffer 2, WaffG, Milad G***** (zu D) des Vergehens der schweren Körperverletzung nach Paragraphen 83, Absatz eins, 84, Absatz eins, StGB, Milad G***** und Roni B***** (zu E/I) des Vergehens des teils vollendeten, teils versuchten schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz eins, Ziffer eins und 15 StGB, Milad G***** der Vergehen (zu E/II) der Urkundenunterdrückung nach Paragraph 229, Absatz eins, StGB und (zu E/III) der Hehlerei nach Paragraph 164, Absatz eins, Ziffer 2, StGB sowie Alfred F***** (zu F) des Vergehens der unerlaubten Abwesenheit nach Paragraph 8, zweiter Fall MilStG schuldig erkannt.
Darnach haben in Wien
A/ durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben, teilweise unter Verwendung einer Waffe, anderen fremde bewegliche Sachen mit dem Vorsatz unrechtmäßiger Bereicherung
I. weggenommen, und zwar Milad G*****, Olek J*****, Roni B*****, Akin Ö***** und Alfred F***** mit dem gesondert verfolgten Dejan J***** am 28. August 1996 dem Edwin S***** 150 S und ein Handy im Wert von 3.500 S sowie dem Rainald D***** 400 S, indem sie die beiden mit drohender Haltung umstellten und sie zur Herausgabe ihres Geldes und des Handys aufforderten, wobei Milad G***** und Roni B***** dem Edwin S***** im gemeinsamen Zusammenwirken ein Springmesser an die Brust hielten;römisch eins. weggenommen, und zwar Milad G*****, Olek J*****, Roni B*****, Akin Ö***** und Alfred F***** mit dem gesondert verfolgten Dejan J***** am 28. August 1996 dem Edwin S***** 150 S und ein Handy im Wert von 3.500 S sowie dem Rainald D***** 400 S, indem sie die beiden mit drohender Haltung umstellten und sie zur Herausgabe ihres Geldes und des Handys aufforderten, wobei Milad G***** und Roni B***** dem Edwin S***** im gemeinsamen Zusammenwirken ein Springmesser an die Brust hielten;
II. Milad G*****, Olek J***** und Roni B***** am 29. August 1996 Jörg W***** Bargeld wegzunehmen versucht, indem sie ihn unter Anhalten eines Springmessers am Hals zur Herausgabe seiner Barschaft aufforderten;römisch zwei. Milad G*****, Olek J***** und Roni B***** am 29. August 1996 Jörg W***** Bargeld wegzunehmen versucht, indem sie ihn unter Anhalten eines Springmessers am Hals zur Herausgabe seiner Barschaft aufforderten;
B/ Milad G*****, Olek J*****, Roni B*****, Akin Ö*****, Alfred F***** und der gesondert verfolgte Dejan J***** am 28. August 1996 dadurch, daß sie sich gegenüber Edwin S***** und Rainald D***** als Kriminalbeamte ausgaben, "einen Gegenstand als Kokarde vorzeigten" und eine Personsdurchsuchung vornahmen, "wobei eines der Opfer von Anfang an nicht an die Beamteneigenschaft der Täter glaubte, sich die Ausübung eines öffentlichen Amtes angemaßt bzw sich anzumaßen versucht" (US 5 und 7 iVm ON 145);B/ Milad G*****, Olek J*****, Roni B*****, Akin Ö*****, Alfred F***** und der gesondert verfolgte Dejan J***** am 28. August 1996 dadurch, daß sie sich gegenüber Edwin S***** und Rainald D***** als Kriminalbeamte ausgaben, "einen Gegenstand als Kokarde vorzeigten" und eine Personsdurchsuchung vornahmen, "wobei eines der Opfer von Anfang an nicht an die Beamteneigenschaft der Täter glaubte, sich die Ausübung eines öffentlichen Amtes angemaßt bzw sich anzumaßen versucht" (US 5 und 7 in Verbindung mit ON 145);
C/ Roni B***** am 28. und 29. August 1996 ein Springmesser, somit eine verbotene Waffe unbefugt besessen;
D/ Milad G***** am 13. Juni 1996 Yücel M***** durch Versetzen eines Faustschlages gegen die Brust und eines Fußtrittes gegen den rechten Unterarm (US 14) am Körper verletzt, wobei die Tat eine an sich schwere Körperverletzung, nämlich eine Wachstumsfugenlockerung der rechten Speiche zur Folge hatte;
E/I Milad G***** und Roni B***** als Mittäter mit dem gesondert verfolgten Hanoka M***** am 18. und 19. März 1996 mit dem Vorsatz unrechtmäßiger Bereicherung in insgesamt 12 Angriffen Angestellte der im Urteilsspruch bezeichneten Unternehmen durch Vorlage der widerrechtlich erlangten Kreditkarte des Otabek A***** und Unterfertigung des Kreditkartenbeleges mit falschem Namen, sohin durch Täuschung über Tatsachen unter Benützung einer falschen Urkunde, zur Ausfolgung von Waren und Erbringung von Dienstleistungen im Wert von 8.408,80 S verleitet und von 8.500 S zu verleiten versucht;
Milad G*****
E/II am 2. März 1996 eine Urkunde, über die er nicht verfügen durfte, nämlich die Visakarte des Otabek A***** mit Gebrauchsverhinderungsvorsatz unterdrückt;
E/III nach dem 2. März 1996 eine Sache, der ein anderer durch eine mit Strafe bedrohte Handlung gegen fremdes Vermögen erlangt hat, nämlich eine von Hanoka M***** mittels der zu E/II bezeichneten Bankomatkarte aus einem Bankomaten gestohlenen Geldbetrag von 1.000 S an sich gebracht sowie
F/ Alfred F***** vom 29. Mai bis 9. Juni 1997 als Präsenzdiener sich durch unerlaubte Abwesenheit von seiner Truppe dem Dienst bei der Stabskompanie des Kommandobataillons entzogen.
Nur die Schuldsprüche laut Punkt B und C des Urteilssatzes bekämpft die Staatsanwaltschaft aus § 281 Abs 1 Z 9 lit a und 10 StPO mit Nichtigkeitsbeschwerde.Nur die Schuldsprüche laut Punkt B und C des Urteilssatzes bekämpft die Staatsanwaltschaft aus Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 9, Litera a und 10 StPO mit Nichtigkeitsbeschwerde.