Entscheidung 13 Ns 76/06i
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
11.10.2006
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 11. Oktober 2006 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Rouschal als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon. Prof. Dr. Ratz, Dr. Solé, Mag. Hetlinger und Mag. Lendl als weitere Richter, in Gegenwart des Richteramtsanwärters Dr. Denk als Schriftführer, in der Strafsache gegen Mag. Herwig B***** wegen Vergehen der gefährlichen Drohung nach § 107 Abs 1 und 2 erster Fall StGB, AZ 21 Hv 138/06z des Landesgerichtes für Strafsachen Wien, über Ablehnungserklärungen des Beschuldigten betreffend den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Holzweber und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Philipp und Hon. Prof. Dr. Schroll denDer Oberste Gerichtshof hat am 11. Oktober 2006 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Rouschal als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon. Prof. Dr. Ratz, Dr. Solé, Mag. Hetlinger und Mag. Lendl als weitere Richter, in Gegenwart des Richteramtsanwärters Dr. Denk als Schriftführer, in der Strafsache gegen Mag. Herwig B***** wegen Vergehen der gefährlichen Drohung nach Paragraph 107, Absatz eins und 2 erster Fall StGB, AZ 21 Hv 138/06z des Landesgerichtes für Strafsachen Wien, über Ablehnungserklärungen des Beschuldigten betreffend den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Holzweber und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Philipp und Hon. Prof. Dr. Schroll den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die Ablehnungserklärungen sind nicht gerechtfertigt.
Gründe:
Rechtliche Beurteilung
Aus der Tatsache, dass in der Ablehnung einzelner im Sprengel des Oberlandesgerichtes Wien tätiger Richter kein Grund zur Delegierung der Strafsache gegen Mag. Herwig B***** wegen Vergehen der gefährlichen Drohung nach § 107 Abs 1 und 2 erster Fall StGB, AZ 21 Hv 138/06z des Landesgerichtes für Strafsachen Wien, gesehen wurde, ist kein Hinweis darauf abzuleiten, dass die daran beteiligten Richter des Obersten Gerichtshofes durch unsachliche Motive an einer unparteiischen Entscheidungsfindung gehindert sein sollten (vgl im Übrigen Mayerhofer/Hollaender StPO5 § 62 E 12, wonach der Anschein von Befangenheit keinen Delegierungsgrund bildet). Gleiches gilt für die zu AZ 14 Os 56/06a erfolgte Abweisung eines Antrags auf außerordentliche Wiederaufnahme.Aus der Tatsache, dass in der Ablehnung einzelner im Sprengel des Oberlandesgerichtes Wien tätiger Richter kein Grund zur Delegierung der Strafsache gegen Mag. Herwig B***** wegen Vergehen der gefährlichen Drohung nach Paragraph 107, Absatz eins und 2 erster Fall StGB, AZ 21 Hv 138/06z des Landesgerichtes für Strafsachen Wien, gesehen wurde, ist kein Hinweis darauf abzuleiten, dass die daran beteiligten Richter des Obersten Gerichtshofes durch unsachliche Motive an einer unparteiischen Entscheidungsfindung gehindert sein sollten vergleiche im Übrigen Mayerhofer/Hollaender StPO5 Paragraph 62, E 12, wonach der Anschein von Befangenheit keinen Delegierungsgrund bildet). Gleiches gilt für die zu AZ 14 Os 56/06a erfolgte Abweisung eines Antrags auf außerordentliche Wiederaufnahme.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2006:0130NS00076.06I.1011.000
Zuletzt aktualisiert am
06.05.2011
Dokumentnummer
JJT_20061011_OGH0002_0130NS00076_06I0000_000