Gründe:
Mit dem unangefochten gebliebenen, im Spruch bezeichneten Urteil wurden Milaim I*****, Katharina I***** sowie Bogosav T***** des Verbrechens nach § 12 Abs 1, 2 und 3 Z 2 und 3 SGG der erstgenannte Angeklagte auch teils in der Entwicklungsstufe des Versuchs nach § 15 StGB und überdies alle auch noch des (damit in Idealkonkurrenz begangenen) Finanzvergehens des gewerbsmäßigen Schmuggels nach §§ 35 Abs 1 aF und 38 Abs 1 lit a FinStrG schuldig erkannt.Mit dem unangefochten gebliebenen, im Spruch bezeichneten Urteil wurden Milaim I*****, Katharina I***** sowie Bogosav T***** des Verbrechens nach Paragraph 12, Absatz eins, 2 und 3 Ziffer 2 und 3 SGG der erstgenannte Angeklagte auch teils in der Entwicklungsstufe des Versuchs nach Paragraph 15, StGB und überdies alle auch noch des (damit in Idealkonkurrenz begangenen) Finanzvergehens des gewerbsmäßigen Schmuggels nach Paragraphen 35, Absatz eins, aF und 38 Absatz eins, Litera a, FinStrG schuldig erkannt.
Nach dem Inhalt des Schuldspruchs haben sie in Wien und anderen Orten den bestehenden Vorschriften zuwider gewerbsmäßig und als Mitglied einer Bande im bewußten und gewollten Zusammenwirken mit den abgesondert verfolgten unbekannten Tätern M***** und V***** das Suchtgift Heroin in einer großen Menge aus- und eingeführt, in Verkehr gesetzt, aus- und einzuführen und in Verkehr zu setzen versucht sowie zur Aus- und Einfuhr und zur Inverkehrsetzung beigetragen, indem
A./1./ Milaim I***** in der Zeit von September 1993 bis Anfang Mai 1996 in vier Schmuggelfahrten 62 kg aus Ungarn ausführte und über Österreich nach Italien einführte;
2./ Milaim I***** und Bogosav T***** Mitte Mai 1996 31 kg aus Ungarn ausführten und nach Österreich einführten;
3./ Milaim I***** und Bogosav T***** am 1.Juni 1996 20 kg aus Ungarn ausführten und über Österreich nach Italien einführten;
4./ Bogosav T***** am 7.Juli 1996 rund 20,3 kg aus Ungarn ausführte und nach Österreich einführte;
5./ Milaim I***** Mitte Mai 1996 von den unter Punkt 2./ bezeichneten 31 kg 20 kg aus Österreich ausführte und nach Italien einführte;
6./ Milaim I***** in der Zeit von Herbst 1993 bis Anfang Mai 1996 das unter den Punkten 1./, 3./ und 5./ bezeichnete, nach Italien geschmuggelte Suchtgift unbekannten Italienern übergab und die für das Suchtgift erhaltene Kaufsumme unbekannten Personen in Ungarn ablieferte;
7./ Milaim I***** in der Zeit von Herbst 1993 bis Anfang 1996 in vier Angriffen Suchtgifterlöse in unbekannter Höhe von Italien zu unbekannten Personen nach Ungarn brachte;
8./ Milaim I***** am 20.Mai 1996 von den unter Punkt 2./ bezeichneten 31 kg 11 kg dem abgesondert Verfolgten Fikret K***** übergab;
9./ Katharina I***** am 21.Mai 1996 während der unter Punkt 8./ angeführten Suchtgiftübergabe Aufpasserdienste leistete;
10./ Milaim I***** im Mai oder Juni 1996 Bogosav T***** dem unbekannten Täter V***** als Suchtgifttransporteur bekannt gab, wodurch es zu der unter Punkt 4./ angeführten Schmuggelfahrt kam;
11./ Katharina I***** am 6. und am 7.Juli 1996 Bogosav T***** zu der unter Punkt 4./ angeführten Schmuggelfahrt aufforderte und diese organisierte;
12./ Milaim I***** am 7. oder 8.Juli 1996 das unter Punkt 4./ bezeichnete Suchtgift (zu ergänzen: das zum Zweck des Weitertransportes bereits im präparierten Tank eines PKW versteckt worden war) nach Italien zu bringen beabsichtigte,
wobei die Angeklagten die Tat(en) mit Beziehung auf ein Suchtgift begingen, dessen Menge zumindest das 25-fache der im § 12 Abs 1 SGG angeführten Menge ausmachte;wobei die Angeklagten die Tat(en) mit Beziehung auf ein Suchtgift begingen, dessen Menge zumindest das 25-fache der im Paragraph 12, Absatz eins, SGG angeführten Menge ausmachte;
B./ Milaim I*****, Katharina I***** und Bogosav T***** durch die zu Punkt A./ angeführten Handlungen eingangs- oder ausgangsabgabepflichtige Waren vorsätzlich unter Verletzung einer zollrechtlichen Stellungs- oder Erklärungspflicht dem Zollverfahren entzogen, indem sie gewerbsmäßig Heroin nach Österreich einführten bzw dazu beitrugen, ohne diese zu deklarieren.
Dieses Urteil ist - wie der Generalprokurator zutreffend aufzeigt (§ 33 StPO) - im Schuldspruch wegen des Finanzvergehens des gewerbsmäßigen Schmuggels nach §§ 35 Abs 1 und 38 Abs 1 lit a FinStrG mit Nichtigkeit behaftet, die sich zum Nachteil sämtlicher Angeklagten auswirkt.Dieses Urteil ist - wie der Generalprokurator zutreffend aufzeigt (Paragraph 33, StPO) - im Schuldspruch wegen des Finanzvergehens des gewerbsmäßigen Schmuggels nach Paragraphen 35, Absatz eins und 38 Absatz eins, Litera a, FinStrG mit Nichtigkeit behaftet, die sich zum Nachteil sämtlicher Angeklagten auswirkt.