Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurden Karl K***** und Franz R***** (dieser als Beitragstäter nach § 12 dritter Fall StGB) des Verbrechens der Untreue nach § 153 Abs 1 und 2 zweiter Fall StGB (I/1 und 2 sowie II), Letzterer überdies des Verbrechens der Verleumdung nach § 297 Abs 1 zweiter Fall StGB (III) schuldig erkannt. Danach haben in GrazMit dem angefochtenen Urteil wurden Karl K***** und Franz R***** (dieser als Beitragstäter nach Paragraph 12, dritter Fall StGB) des Verbrechens der Untreue nach Paragraph 153, Absatz eins und 2 zweiter Fall StGB (I/1 und 2 sowie römisch zwei), Letzterer überdies des Verbrechens der Verleumdung nach Paragraph 297, Absatz eins, zweiter Fall StGB (römisch drei) schuldig erkannt. Danach haben in Graz
(I) Karl K***** vom 5. September bis 27. November 2006 die ihm als gerichtlich bestelltem Sachwalter durch behördlichen Auftrag, nämlich die gerichtliche Anordnung, den Verkauf der Liegenschaft EZ ***** GB ***** durchzuführen, eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen, wissentlich missbraucht und dadurch der Betroffenen Anna H***** den 50.000 Euro übersteigenden Vermögensnachteil von insgesamt 295.000 Euro teils zugefügt, teils zuzufügen versucht, indem er 1/ Ing. Alfred F*****, Ing. Gerhard S***** und Ing. Alfred P***** von Franz R***** auffordern ließ, die Liegenschaft um den „offiziellen" Kaufpreis von 570.000 Euro zu erstehen und zusätzlich eine „Schwarzgeldzahlung" von zumindest 150.000 Euro, die nicht der Liegenschaftseigentümerin Anna H***** zukommen sollte, zu leisten, wobei die Vollendung der Tat nur deswegen unterblieb, weil dieses „Angebot" abgelehnt wurde,(römisch eins) Karl K***** vom 5. September bis 27. November 2006 die ihm als gerichtlich bestelltem Sachwalter durch behördlichen Auftrag, nämlich die gerichtliche Anordnung, den Verkauf der Liegenschaft EZ ***** GB ***** durchzuführen, eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen, wissentlich missbraucht und dadurch der Betroffenen Anna H***** den 50.000 Euro übersteigenden Vermögensnachteil von insgesamt 295.000 Euro teils zugefügt, teils zuzufügen versucht, indem er 1/ Ing. Alfred F*****, Ing. Gerhard S***** und Ing. Alfred P***** von Franz R***** auffordern ließ, die Liegenschaft um den „offiziellen" Kaufpreis von 570.000 Euro zu erstehen und zusätzlich eine „Schwarzgeldzahlung" von zumindest 150.000 Euro, die nicht der Liegenschaftseigentümerin Anna H***** zukommen sollte, zu leisten, wobei die Vollendung der Tat nur deswegen unterblieb, weil dieses „Angebot" abgelehnt wurde,
2/ der D***** GesmbH die genannte Liegenschaft um den Betrag von 705.000 Euro in Kenntnis des Umstandes verkaufte, dass Ing. Alfred F*****, Ing. Gerhard S***** und Ing. Alfred P***** zum Erwerb der Liegenschaft um einen Preis von 850.000 Euro bereit waren; (II) Franz R***** am 5. und 6. September 2006 in Kenntnis des Tatplanes des Karl K***** zu der unter Punkt I/1 genannten strafbaren Handlung dadurch beigetragen, dass er nach vorhergehender Absprache mit diesem Ing. Alfred F*****, Ing. Gerhard S***** und Ing. Alfred P***** aufforderte, die Liegenschaft um den „offiziellen" Preis von 570.000 Euro zu erstehen und eine Schwarzgeldzahlung von 200.000 Euro, die er in der Folge auf 150.000 Euro reduzierte, zu leisten und das gegenüber dem Pflegschaftsgericht gelegte Kaufanbot über 900.000 Euro zurückzuziehen;2/ der D***** GesmbH die genannte Liegenschaft um den Betrag von 705.000 Euro in Kenntnis des Umstandes verkaufte, dass Ing. Alfred F*****, Ing. Gerhard S***** und Ing. Alfred P***** zum Erwerb der Liegenschaft um einen Preis von 850.000 Euro bereit waren; (römisch zwei) Franz R***** am 5. und 6. September 2006 in Kenntnis des Tatplanes des Karl K***** zu der unter Punkt I/1 genannten strafbaren Handlung dadurch beigetragen, dass er nach vorhergehender Absprache mit diesem Ing. Alfred F*****, Ing. Gerhard S***** und Ing. Alfred P***** aufforderte, die Liegenschaft um den „offiziellen" Preis von 570.000 Euro zu erstehen und eine Schwarzgeldzahlung von 200.000 Euro, die er in der Folge auf 150.000 Euro reduzierte, zu leisten und das gegenüber dem Pflegschaftsgericht gelegte Kaufanbot über 900.000 Euro zurückzuziehen;
(III) Franz R*****, Ing. Alfred F*****, Ing. Gerhard S***** und Ing. Alfred P***** dadurch der Gefahr einer behördlichen Verfolgung ausgesetzt, dass er diese einer von Amts wegen zu verfolgenden, mit einer ein Jahr übersteigenden Freiheitsstrafe bedrohten Handlung, nämlich des Verbrechens der Untreue nach §§ 12 zweiter Fall, 15, 153 (zu ergänzen: Abs 1 und 2 zweiter Fall) StGB, falsch verdächtigte, obwohl er wusste, dass die Verdächtigung falsch war, indem er am 17. August 2007 vor Beamten des Landespolizeikommandos Steiermark und am 9. Oktober 2007 vor dem Untersuchungsrichter in dem vor dem Landesgericht für Strafsachen Graz zu 23 Ur 92/07v geführten Strafverfahren behauptete, die Genannten hätten ihm 150.000 Euro angeboten, um den Sachwalter (beim Verkauf der unter Punkt I genannten Liegenschaft) zu ihren Gunsten zu beeinflussen.(römisch drei) Franz R*****, Ing. Alfred F*****, Ing. Gerhard S***** und Ing. Alfred P***** dadurch der Gefahr einer behördlichen Verfolgung ausgesetzt, dass er diese einer von Amts wegen zu verfolgenden, mit einer ein Jahr übersteigenden Freiheitsstrafe bedrohten Handlung, nämlich des Verbrechens der Untreue nach Paragraphen 12, zweiter Fall, 15, 153 (zu ergänzen: Absatz eins und 2 zweiter Fall) StGB, falsch verdächtigte, obwohl er wusste, dass die Verdächtigung falsch war, indem er am 17. August 2007 vor Beamten des Landespolizeikommandos Steiermark und am 9. Oktober 2007 vor dem Untersuchungsrichter in dem vor dem Landesgericht für Strafsachen Graz zu 23 Ur 92/07v geführten Strafverfahren behauptete, die Genannten hätten ihm 150.000 Euro angeboten, um den Sachwalter (beim Verkauf der unter Punkt römisch eins genannten Liegenschaft) zu ihren Gunsten zu beeinflussen.