Gründe:
Mit (rechtskräftigem) Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 27. Oktober 1986, GZ 20 Vr 110/86-247, wurde Dr.Manfred S***** wegen des Vergehens der falschen Beweisaussage vor Gericht (teils als Bestimmungstäter) nach den §§ 288 Abs. 1, 12 zweiter Fall StGB sowie des Vergehens nach dem § 24 Abs. 1 lit. a und b DevG zu einer gemäß dem § 43 Abs. 1 StGB für eine Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehenen Zusatzfreiheitsstrafe von sechs Monaten und zehn Tagen verurteilt, bei der gemäß den §§ 31, 40 StGB auf die Urteile des Landesgerichtes Innsbruck vom 10.Oktober 1984, AZ 23 Vr 2216/77 und vom 8.August 1985, AZ 25 Vr 3990/84, Bedacht genommen worden ist.Mit (rechtskräftigem) Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 27. Oktober 1986, GZ 20 römisch fünf r 110/86-247, wurde Dr.Manfred S***** wegen des Vergehens der falschen Beweisaussage vor Gericht (teils als Bestimmungstäter) nach den Paragraphen 288, Absatz eins, 12, zweiter Fall StGB sowie des Vergehens nach dem Paragraph 24, Absatz eins, Litera a und b DevG zu einer gemäß dem Paragraph 43, Absatz eins, StGB für eine Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehenen Zusatzfreiheitsstrafe von sechs Monaten und zehn Tagen verurteilt, bei der gemäß den Paragraphen 31, 40, StGB auf die Urteile des Landesgerichtes Innsbruck vom 10.Oktober 1984, AZ 23 römisch fünf r 2216/77 und vom 8.August 1985, AZ 25 römisch fünf r 3990/84, Bedacht genommen worden ist.
Am 29.April 1987 wurde Dr.S***** mit (rechtskräftigem) Urteil des Geschworenengerichtes beim Landesgericht Feldkirch (AZ 16 Vr 405/87) des Verbrechens des versuchten Mordes als Bestimmungstäter nach den §§ 12 zweiter Fall, 15, 75 StGB, des Vergehens der falschen Beweisaussage vor Gericht als Bestimmungstäter nach den §§ 12 zweiter Fall, 288 Abs. 1 StGB und des Vergehens nach dem § 36 Abs. 1 Z 1, 2 und 5 WaffG schuldig erkannt und zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt, die in Stattgebung der Berufung der Staatsanwaltschaft mit dem Urteil des Obersten Gerichtshofes vom 5. November 1987, GZ 13 Os 88/87-10, auf sechzehn Jahre erhöht wurde.Am 29.April 1987 wurde Dr.S***** mit (rechtskräftigem) Urteil des Geschworenengerichtes beim Landesgericht Feldkirch (AZ 16 römisch fünf r 405/87) des Verbrechens des versuchten Mordes als Bestimmungstäter nach den Paragraphen 12, zweiter Fall, 15, 75 StGB, des Vergehens der falschen Beweisaussage vor Gericht als Bestimmungstäter nach den Paragraphen 12, zweiter Fall, 288 Absatz eins, StGB und des Vergehens nach dem Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer eins, 2 und 5 WaffG schuldig erkannt und zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt, die in Stattgebung der Berufung der Staatsanwaltschaft mit dem Urteil des Obersten Gerichtshofes vom 5. November 1987, GZ 13 Os 88/87-10, auf sechzehn Jahre erhöht wurde.
Da die dieser Verurteilung zugrundeliegenden Taten zwar sämtliche vor dem Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 27.Oktober 1986, jedoch größtenteils nach den beiden oben angeführten Urteilen des Landesgerichtes Innsbruck begangen worden waren (Juni 1985; Mitte Jänner bis Ende März 1986; Anfang Oktober 1986), lehnte das Geschworenengericht die Anwendung des § 31 StGB und damit die Verhängung einer Zusatzstrafe nach dieser Gesetzesstelle zu der mit dem Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 27.Oktober 1986 verhängten (Zusatz-)Strafe unter Hinweis auf die jüngere Judikatur (ÖJZ-LSK 1980/51; siehe auch EvBl. 1983/109 = RZ 1983/47; aM Pallin im WK § 31 StGB Rz 9 sowie EvBl. 1975/97) ab.Da die dieser Verurteilung zugrundeliegenden Taten zwar sämtliche vor dem Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 27.Oktober 1986, jedoch größtenteils nach den beiden oben angeführten Urteilen des Landesgerichtes Innsbruck begangen worden waren (Juni 1985; Mitte Jänner bis Ende März 1986; Anfang Oktober 1986), lehnte das Geschworenengericht die Anwendung des Paragraph 31, StGB und damit die Verhängung einer Zusatzstrafe nach dieser Gesetzesstelle zu der mit dem Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 27.Oktober 1986 verhängten (Zusatz-)Strafe unter Hinweis auf die jüngere Judikatur (ÖJZ-LSK 1980/51; siehe auch EvBl. 1983/109 = RZ 1983/47; aM Pallin im WK Paragraph 31, StGB Rz 9 sowie EvBl. 1975/97) ab.
In der Folge widerrief das Landesgericht Salzburg auf Grund des Urteiles des Geschworenengerichtes mit dem rechtskräftigen Beschluß vom 20.April 1988, GZ 20 Vr 110/86-278, gemäß dem § 55 Abs. 1 StGB die bedingte Nachsicht der (Zusatz-)Strafe von sechs Monaten und zehn Tagen.In der Folge widerrief das Landesgericht Salzburg auf Grund des Urteiles des Geschworenengerichtes mit dem rechtskräftigen Beschluß vom 20.April 1988, GZ 20 römisch fünf r 110/86-278, gemäß dem Paragraph 55, Absatz eins, StGB die bedingte Nachsicht der (Zusatz-)Strafe von sechs Monaten und zehn Tagen.