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Entscheidung 14 Ns 56/11p×

Entscheidung 14 Ns 56/11p

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

14Ns56/11p

Entscheidungsdatum

07.09.2011

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 7. September 2011 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Philipp als Vorsitzenden sowie die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofs Mag. Hetlinger und Mag. Marek in der Strafsache gegen Dr. Elga S***** und andere wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt nach Paragraph 302, Absatz eins, StGB, AZ 34 Bl 13/11f des Landesgerichts Krems an der Donau (4 St 17/11d der Staatsanwaltschaft Krems an der Donau, 21 Bs 239/11g des Oberlandesgerichts Wien) über den Antrag des Constantin-Thomas R***** auf Delegierung „an ein anderes Oberlandesgericht“ nach Anhörung der Generalprokuratur gemäß Paragraph 60, Absatz eins, Satz 2 OGH-Geo 2005 den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Antrag wird zurückgewiesen.

Die Akten werden dem Oberlandesgericht Wien zurückgestellt.

Gründe:

Rechtliche Beurteilung

Antragslegitimation kommt im Hinblick auf eine Delegierung nach dem klaren Gesetzeswortlaut des Paragraph 39, Absatz 2, StPO nur dem Beschuldigten und der Staatsanwaltschaft zu. Der Antrag des auf Grundlage des Paragraph 65, StPO einschreitenden Constantin-Thomas R***** auf Delegierung der zu AZ 34 Bl 13/11f beim Landesgerichts Krems an der Donau und zu 21 Bs 239/11g beim Oberlandesgericht Wien anhängigen Strafsache „an ein anderes Oberlandesgericht“ ist daher als unzulässig zurückzuweisen (14 Ns 63/10s; Oshidari, WK-StPO Paragraph 39, Rz 4).

Textnummer

E98433

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:0140NS00056.11P.0907.000

Im RIS seit

09.10.2011

Zuletzt aktualisiert am

09.10.2011

Dokumentnummer

JJT_20110907_OGH0002_0140NS00056_11P0000_000