Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurde Jürgen Georg H***** des Verbrechens des Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127, 129 Z 1 StGB und Walter L***** des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127, 128 Abs 1 Z 4 und 129 Z 1, teilweise als Beitragstäter nach § 12 dritter Fall StGB, sowie beide Angeklagten des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach § 229 Abs 1 StGB schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurde Jürgen Georg H***** des Verbrechens des Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, 129, Ziffer eins, StGB und Walter L***** des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, 128, Absatz eins, Ziffer 4 und 129 Ziffer eins,, teilweise als Beitragstäter nach Paragraph 12, dritter Fall StGB, sowie beide Angeklagten des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach Paragraph 229, Absatz eins, StGB schuldig erkannt.
Darnach haben in der Nacht zum 11. September 1999
A. fremde bewegliche Sachen mit dem Vorsatz unrechtmäßiger Bereicherung weggenommen, nämlich
1) Jürgen Georg H***** und Walter L***** als Mittäter in Gleisdorf dem Robert F***** 27 Stangen Zigaretten verschiedener Marken, zwei Zigarrenkisten samt Inhalt und 223 einzelne Packungen Zigaretten im Gesamtwerte von S 15.500 und zwei Dosen Cola unbekannten Wertes, Walter L***** darüber hinaus dem Erwin H***** Bargeld unbekannter Höhe, indem sie das Schließblech der Eingangstüre zum Lokal "P*****" des Robert F***** mit einer Rohrzange aufbrachen und sodann mit (anlässlich der zu B beschriebenen Tat) widerrechtlich erlangten Schlüsseln Spielautomaten öffneten bzw solche mit einem Schraubenzieher aufbrachen;
2) Walter L***** in Graz eine Rohrzange und einen Schraubenzieher unbekannten Gesamtwertes dem Erwin H***** durch Aufreissen der Tür zu dessen Kellerabteil;
B. Walter L***** mit dem Vorsatz unrechtmäßiger Bereicherung dazu beigetragen, dass der infolge Vorliegens eines Privatanklagedeliktes gemäß § 166 StGB nicht zu verfolgende Jürgen Georg H***** eine Banktasche unbekannten Wertes mit 2.000 S Bargeld, ein Mobiltelefon Nokia 8110 im Wert von ca 10.000 S, eine Armbanduhr Rolex im Wert von ca 50.000 S, eine Geldbörse unbekannten Wertes mit ca 5.000 S Bargeld, weiters 8.000 S Bargeld und einen Wechsel über 350.000 S sowie diverse Schlüssel unbekannten Wertes durch Einsteigen über die Feuerleiter, einen Balkon und eine offenstehende Balkontür aus der Wohnung des Erwin H***** diesem wegnahm, indem er auf der Feuerleiter vor dem Balkon wartend Aufpasserdienste leistete;B. Walter L***** mit dem Vorsatz unrechtmäßiger Bereicherung dazu beigetragen, dass der infolge Vorliegens eines Privatanklagedeliktes gemäß Paragraph 166, StGB nicht zu verfolgende Jürgen Georg H***** eine Banktasche unbekannten Wertes mit 2.000 S Bargeld, ein Mobiltelefon Nokia 8110 im Wert von ca 10.000 S, eine Armbanduhr Rolex im Wert von ca 50.000 S, eine Geldbörse unbekannten Wertes mit ca 5.000 S Bargeld, weiters 8.000 S Bargeld und einen Wechsel über 350.000 S sowie diverse Schlüssel unbekannten Wertes durch Einsteigen über die Feuerleiter, einen Balkon und eine offenstehende Balkontür aus der Wohnung des Erwin H***** diesem wegnahm, indem er auf der Feuerleiter vor dem Balkon wartend Aufpasserdienste leistete;
C. Walter L***** und Jürgen Georg H***** als Mittäter Urkunden, über die sie nicht verfügen durften, nämlich den Führerschein des Erwin H*****, den Zulassungsschein für dessen PKW Skoda Felicia G 44 UPD sowie eine (anlässlich der zu B beschriebenen Tat) erbeutete Wechselbestätigung durch Mitnahme mit dem Vorsatz unterdrückt, zu verhindern, dass die Urkunden zum Beweis der sich daraus ergebenden Rechte, Rechtsverhältnisse oder Tatsachen gebraucht werden.
Das Schöffengericht verhängte über die Angeklagten jeweils eine (unbedingte) Freiheitsstrafe, und zwar über Jürgen Georg H***** von sieben Monaten und über Walter L***** von achtzehn Monaten. Dabei wertete es als erschwerend bei beiden Angeklagten das Zusammentreffen eines Verbrechens mit einem Vergehen, bei Walter L***** zusätzlich die mehrfache Qualifikation, den äußerst raschen Rückfall und die einschlägigen Vorstrafen; mildernd berücksichtigte es jeweils das umfassende reumütige und der Wahrheitsfindung dienliche Geständnis und die Sicherstellung der Diebsbeute, bei Jürgen Georg H***** zusätzlich sein Lebensalter unter 21 Jahren (zur Tatzeit) und die Unbescholtenheit.
Die vom Angeklagten Jürgen Georg H***** aus § 281 Abs 1 Z 11 StPO erhobene Nichtigkeitsbeschwerde ist berechtigt:Die vom Angeklagten Jürgen Georg H***** aus Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, StPO erhobene Nichtigkeitsbeschwerde ist berechtigt: