Gründe:
Mit dem angefochtenen, auch einen Freispruch enthaltenden Urteil wurden, soweit im Rechtsmittelverfahren von Bedeutung, – Mario R***** der Vergehen der Körperverletzung nach § 83 Abs 1 StGB (A 1 a und b), der schweren Körperverletzung nach §§ 83 Abs 1, 84 Abs 1 StGB (A 1 c und B 2), der Sachbeschädigung nach § 125 StGB (A 2), des unbefugten Gebrauchs von Fahrzeugen nach § 136 Abs 1 und 2 StGB, teils als Versuch nach § 15 StGB (B 1), sowie der Verbrechen des versuchten Raubes nach § 15, (§ 142 Abs 1 und) Abs 2 StGB (B 3), des schweren Raubes nach §§ 142 Abs 1, 143 zweiter Fall StGB (C 1) und der schweren Nötigung nach §§ 105 Abs 1, 106 Abs 1 Z 1 StGB (C 2) und – Pascal J***** der Verbrechen des schweren Raubes nach §§ 142 Abs 1, 143 zweiter Fall StGB (C 1) und der schweren Nötigung nach §§ 105 Abs 1, 106 Abs 1 Z 1 StGB (C 2) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen, auch einen Freispruch enthaltenden Urteil wurden, soweit im Rechtsmittelverfahren von Bedeutung, – Mario R***** der Vergehen der Körperverletzung nach Paragraph 83, Absatz eins, StGB (A 1 a und b), der schweren Körperverletzung nach Paragraphen 83, Absatz eins, 84, Absatz eins, StGB (A 1 c und B 2), der Sachbeschädigung nach Paragraph 125, StGB (A 2), des unbefugten Gebrauchs von Fahrzeugen nach Paragraph 136, Absatz eins und 2 StGB, teils als Versuch nach Paragraph 15, StGB (B 1), sowie der Verbrechen des versuchten Raubes nach Paragraph 15,, (Paragraph 142, Absatz eins, und) Absatz 2, StGB (B 3), des schweren Raubes nach Paragraphen 142, Absatz eins, 143, zweiter Fall StGB (C 1) und der schweren Nötigung nach Paragraphen 105, Absatz eins, 106, Absatz eins, Ziffer eins, StGB (C 2) und – Pascal J***** der Verbrechen des schweren Raubes nach Paragraphen 142, Absatz eins, 143, zweiter Fall StGB (C 1) und der schweren Nötigung nach Paragraphen 105, Absatz eins, 106, Absatz eins, Ziffer eins, StGB (C 2) schuldig erkannt.
Danach haben in Graz
A. Mario R***** am 5. Dezember 2004
1. nachgenannte Personen am Körper verletzt, und zwar
a) teils im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit dem abgesondert verfolgten Markus V***** den Michael K***** durch Versetzen von Faustschlägen und Schlägen mit eine Rute sowie kräftiges Stoßen gegen einen PKW (Jochbeinschwellung, Brustkorbprellung links);
b) Christian G***** durch Versetzen von Faustschlägen (Schwellungen am Jochbein links und an der Stirn);
c) Ursula W***** durch Versetzen eines Schlages gegen den Kopf, wobei die Tat eine an sich schwere Verletzung, nämlich einen Trommelfelleinriss am rechten Ohr mit dem Erfordernis einer operativen Versorgung, zur Folge hatte;
2. eine fremde Sache, nämlich den PKW des Alexander B***** beschädigt, indem er Michael K***** so kräftig gegen den PKW stieß, dass der rechte vordere Kotflügel eingedrückt wurde (Schaden 569,69 Euro);
B. Mario R***** und Alexander N***** am 26. Jänner 2005
1. Fahrzeuge, die zum Antrieb mit Maschinenkraft eingerichtet sind, ohne Einwilligung der Berechtigten teils in Gebrauch genommen, teils in Gebrauch zu nehmen versucht, indem sie sich die Gewalt über die Fahrzeuge durch eine im § 131 StGB geschilderte strafbare Handlung, nämlich mit Gewalt verschafften bzw zu verschaffen versuchten, und zwar1. Fahrzeuge, die zum Antrieb mit Maschinenkraft eingerichtet sind, ohne Einwilligung der Berechtigten teils in Gebrauch genommen, teils in Gebrauch zu nehmen versucht, indem sie sich die Gewalt über die Fahrzeuge durch eine im Paragraph 131, StGB geschilderte strafbare Handlung, nämlich mit Gewalt verschafften bzw zu verschaffen versuchten, und zwar
a) den PKW des Medhat F*****, indem sie dem Genannten, der sie kurz nach der Inbetriebnahme des Fahrzeuges an der Weiterfahrt zu hindern versuchte, Schläge und Tritte versetzten;
b) den PKW der Sadeta S*****, indem sie die Genannte aus dem Fahrzeug zu zerren versuchten, wobei es aufgrund der Gegenwehr der Genannten beim Versuch blieb;
2. im bewussten und gewollten Zusammenwirken Medhat F***** durch Versetzen von Tritten und Faustschlägen am Körper verletzt, wobei die Verletzung an sich schwer war (Bruch eines Mittelhandknochens);
3. im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Gewalt gegen eine Person Petra F***** eine fremde bewegliche Sache, nämlich deren Handtasche samt Inhalt, insbesondere Bargeld, mit dem Vorsatz wegzunehmen versucht, durch deren Zueignung sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern, indem Mario R***** die Genannte ablenkte und Alexander N***** im Vorbeilaufen an der Tasche riss, wobei es aufgrund des Festhaltens der Tasche durch Petra F***** beim Versuch blieb;
C. Mario R***** und Pascal J***** am 28. Februar 2005
1. durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben (§ 89 StGB) unter Verwendung von Waffen Martin W***** 128,40 Euro Bargeld mit auf unrechtmäßige Bereicherung gerichtetem Vorsatz abgenötigt, indem sie ihn unter drohendem Vorhalten von zwei Küchenmessern und einer Pistolenimitation zur Übergabe des Bargeldbetrages zwangen, und1. durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben (Paragraph 89, StGB) unter Verwendung von Waffen Martin W***** 128,40 Euro Bargeld mit auf unrechtmäßige Bereicherung gerichtetem Vorsatz abgenötigt, indem sie ihn unter drohendem Vorhalten von zwei Küchenmessern und einer Pistolenimitation zur Übergabe des Bargeldbetrages zwangen, und
2. Martin W***** durch gefährliche Drohung mit dem Tod zu einer Handlung, nämlich zum Lenken seines Fahrzeuges von der Triesterstraße in Richtung Thal genötigt, indem sie ihm zwei Küchenmesser und eine Pistolenimitation drohend vorhielten und Mario R***** ihn aufforderte, „Fahr los, du Wixer, sonst bringen wir dich um!" Mario R***** ließ das Urteil unbekämpft. Der Angeklagte Pascal J***** erhob eine nominell auf „Z 9a" iVm Z 10, inhaltlich auf Z 10 des § 281 Abs 1 StPO gestützte Nichtigkeitsbeschwerde, die im Recht ist. Nach den wesentlichen Feststellungen zu den Schuldsprüchen C 1 und C 2 kamen Mario R***** und Pascal J***** überein, einem Autolenker unter Vorhalten eines Messers Geld wegzunehmen. Zur Umsetzung des Tatplans nahmen sie in der Nacht zum 28. Februar 2005 aus der Wohnung des Mario R***** zwei Messer mit einer Länge von 20 bis 30 cm und eine Pistolenattrappe mit, fuhren mit der Straßenbahn zur Endstation der Linie 5 und hielten nach einem geeigneten Opfer Ausschau. Sie nahmen den Taxilenker Martin W***** wahr und beschlossen, diesen auszurauben. Dazu besprachen sie sich kurz, maskierten sich und bestiegen das Taxi. Pascal J***** setzte sich auf den Beifahrersitz, Mario R***** nahm den Platz hinter dem Fahrer ein. Sofort nach dem Einsteigen richtete J***** die Pistolenattrappe gegen den Kopf des Taxilenkers und bedrohte ihn auch mit dem Messer. R***** hielt dem Fahrer ein Messer vor das Gesicht oder den Hals und forderte ihn mit den Worten, „Fahr los, du Wixer, sonst bringen wir dich um!", auf, das Taxi in Betrieb zu nehmen und Richtung Thalersee zu lenken. Beide Angeklagte veranlassten den Lenker auch, den Taxinotruf nicht zu betätigen.2. Martin W***** durch gefährliche Drohung mit dem Tod zu einer Handlung, nämlich zum Lenken seines Fahrzeuges von der Triesterstraße in Richtung Thal genötigt, indem sie ihm zwei Küchenmesser und eine Pistolenimitation drohend vorhielten und Mario R***** ihn aufforderte, „Fahr los, du Wixer, sonst bringen wir dich um!" Mario R***** ließ das Urteil unbekämpft. Der Angeklagte Pascal J***** erhob eine nominell auf „Z 9a" in Verbindung mit Ziffer 10,, inhaltlich auf Ziffer 10, des Paragraph 281, Absatz eins, StPO gestützte Nichtigkeitsbeschwerde, die im Recht ist. Nach den wesentlichen Feststellungen zu den Schuldsprüchen C 1 und C 2 kamen Mario R***** und Pascal J***** überein, einem Autolenker unter Vorhalten eines Messers Geld wegzunehmen. Zur Umsetzung des Tatplans nahmen sie in der Nacht zum 28. Februar 2005 aus der Wohnung des Mario R***** zwei Messer mit einer Länge von 20 bis 30 cm und eine Pistolenattrappe mit, fuhren mit der Straßenbahn zur Endstation der Linie 5 und hielten nach einem geeigneten Opfer Ausschau. Sie nahmen den Taxilenker Martin W***** wahr und beschlossen, diesen auszurauben. Dazu besprachen sie sich kurz, maskierten sich und bestiegen das Taxi. Pascal J***** setzte sich auf den Beifahrersitz, Mario R***** nahm den Platz hinter dem Fahrer ein. Sofort nach dem Einsteigen richtete J***** die Pistolenattrappe gegen den Kopf des Taxilenkers und bedrohte ihn auch mit dem Messer. R***** hielt dem Fahrer ein Messer vor das Gesicht oder den Hals und forderte ihn mit den Worten, „Fahr los, du Wixer, sonst bringen wir dich um!", auf, das Taxi in Betrieb zu nehmen und Richtung Thalersee zu lenken. Beide Angeklagte veranlassten den Lenker auch, den Taxinotruf nicht zu betätigen.
Nachdem W***** weggefahren war, verlangte R***** im Bereich einer Kreuzung vom Taxifahrer, ihm die Brieftasche auszuhändigen, wobei er dem Fahrer das Messer ansetzte. Zur Unterstützung der Forderung hielt J***** die Pistolenattrappe gegen die Schläfe und das Messer gegen den Bauch des Lenkers. W***** übergab dem Angeklagten R***** die Brieftasche mit 128,40 Euro. Als dieser die Geldbörse öffnete, um nach dem Geld zu sehen, öffnete Martin W***** die Fahrertüre des wegen Rotlichts angehaltenen Taxis und flüchtete (US 15 ff).