Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurde Aladin M***** - abweichend von der Anklageschrift (ON 28) - des Vergehens des schweren Betruges nach §§ 15, 146, 147 Abs 1 Z 1 erster und vierter Fall und Abs 2 StGB (A./), der Vergehen der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach §§ 223 Abs 2, 224 StGB (B./), des Vergehens der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach §§ 223 Abs 2, 224 StGB als Beteiligter nach § 12 zweiter Fall StGB (C./) und der Vergehen der Urkundenfälschung nach § 223 Abs 2 StGB (D./) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurde Aladin M***** - abweichend von der Anklageschrift (ON 28) - des Vergehens des schweren Betruges nach Paragraphen 15, 146, 147, Absatz eins, Ziffer eins, erster und vierter Fall und Absatz 2, StGB (A./), der Vergehen der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach Paragraphen 223, Absatz 2, 224, StGB (B./), des Vergehens der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach Paragraphen 223, Absatz 2, 224, StGB als Beteiligter nach Paragraph 12, zweiter Fall StGB (C./) und der Vergehen der Urkundenfälschung nach Paragraph 223, Absatz 2, StGB (D./) schuldig erkannt.
Danach hat er in Wien
A./ am 27. Jänner 2011 mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, Verfügungsberechtigte der S***** Bank durch die Vorgabe, bei ihm handle es sich um den zahlungswilligen und zahlungsfähigen Alessandro L*****, wobei er „gefälschte“ Urkunden auf diesen Namen und falsche Beweismittel benützte (vgl US 6 ff) - mithin durch Täuschung über Tatsachen unter Verwendung falscher (und verfälschter; US 7 f und 17) Urkunden und falscher Beweismittel - zu Handlungen, die diese in einem insgesamt 3.000 Euro übersteigenden Wert am Vermögen schädigen sollten, nämlich zur Auszahlung eines Barkredits von 30.000 Euro zu verleiten versucht, wobei er die Kopie eines auf den Namen Alessandro L***** lautenden totalgefälschten italienischen Personalausweises, die (von ihm gefälschte; US 8 und 18) Kopie eines italienischen Reisepasses auf den Namen Alessandro L*****, Kopien eines gefälschten Dienstvertrags der P***** GmbH, die Kopie einer gefälschten Lohn- und Arbeitsbestätigung der P***** GmbH, die Kopie eines gefälschten Versicherungsdatenauszugs, Kopien von verfälschten Kontoauszügen und die Kopie einer verfälschten Meldebestätigung vorlegte;A./ am 27. Jänner 2011 mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, Verfügungsberechtigte der S***** Bank durch die Vorgabe, bei ihm handle es sich um den zahlungswilligen und zahlungsfähigen Alessandro L*****, wobei er „gefälschte“ Urkunden auf diesen Namen und falsche Beweismittel benützte vergleiche US 6 ff) - mithin durch Täuschung über Tatsachen unter Verwendung falscher (und verfälschter; US 7 f und 17) Urkunden und falscher Beweismittel - zu Handlungen, die diese in einem insgesamt 3.000 Euro übersteigenden Wert am Vermögen schädigen sollten, nämlich zur Auszahlung eines Barkredits von 30.000 Euro zu verleiten versucht, wobei er die Kopie eines auf den Namen Alessandro L***** lautenden totalgefälschten italienischen Personalausweises, die (von ihm gefälschte; US 8 und 18) Kopie eines italienischen Reisepasses auf den Namen Alessandro L*****, Kopien eines gefälschten Dienstvertrags der P***** GmbH, die Kopie einer gefälschten Lohn- und Arbeitsbestätigung der P***** GmbH, die Kopie eines gefälschten Versicherungsdatenauszugs, Kopien von verfälschten Kontoauszügen und die Kopie einer verfälschten Meldebestätigung vorlegte;
B./ eine falsche ausländische öffentliche Urkunde, die durch Gesetz (§ 2 Abs 4 Z 4 FPG) inländischen öffentlichen Urkunden gleichgestellt ist, im Rechtsverkehr zum Beweis einer Tatsache, nämlich zum Beweis seiner Identität gebraucht, und zwar einen auf den Namen Alessandro L***** lautenden totalgefälschten italienischen Personalausweis, indem er diesenB./ eine falsche ausländische öffentliche Urkunde, die durch Gesetz (Paragraph 2, Absatz 4, Ziffer 4, FPG) inländischen öffentlichen Urkunden gleichgestellt ist, im Rechtsverkehr zum Beweis einer Tatsache, nämlich zum Beweis seiner Identität gebraucht, und zwar einen auf den Namen Alessandro L***** lautenden totalgefälschten italienischen Personalausweis, indem er diesen
1./ im Jänner 2011 im Zuge der Kontoeröffnung bei der B***** vorlegte;
2./ im Jänner 2011 im Zuge der Eröffnung eines Postfachs vorlegte;
3./ am 1. Februar 2011 im Zuge eines Kreditkaufs bei M***** vorlegte;
4./ am 4. Februar 2011 im Zuge eines Kreditkaufs bei Mö***** vorlegte;
C./ im Jänner 2011 (vor dem 24. Jänner 2011) eine Person namens C***** durch die Aufforderung, für ihn beim Meldeamt mit Hilfe eines „total verfälschten“ italienischen Personalausweises lautend auf den Namen Alessandro L***** eine Wohnsitzanmeldung vorzunehmen, dazu bestimmt, eine falsche ausländische öffentliche Urkunde, die durch Gesetz (§ 2 Abs 4 Z 4 FPG) inländischen öffentlichen Urkunden gleichgestellt ist, im Rechtsverkehr zum Beweis einer Tatsache, nämlich zum Beweis der Identität der anzumeldenden Person, zu gebrauchen;C./ im Jänner 2011 (vor dem 24. Jänner 2011) eine Person namens C***** durch die Aufforderung, für ihn beim Meldeamt mit Hilfe eines „total verfälschten“ italienischen Personalausweises lautend auf den Namen Alessandro L***** eine Wohnsitzanmeldung vorzunehmen, dazu bestimmt, eine falsche ausländische öffentliche Urkunde, die durch Gesetz (Paragraph 2, Absatz 4, Ziffer 4, FPG) inländischen öffentlichen Urkunden gleichgestellt ist, im Rechtsverkehr zum Beweis einer Tatsache, nämlich zum Beweis der Identität der anzumeldenden Person, zu gebrauchen;
D./ von ihm erstellte Gehaltszettel des fingierten Dienstgebers P***** GmbH lautend auf Alessandro L***** zur Erlangung von Teilzahlungskrediten ohne Vorsatz, sich dadurch unrechtmäßig zu bereichern, vorgelegt, mithin falsche Urkunden zum Beweis einer Tatsache, nämlich eines aufrechten Arbeitsverhältnisses, gebraucht,
1./ am 1. Februar 2011 im Zuge des Kreditkaufs bei M*****;
2./ am 4. Februar 2011 im Zuge des Kreditkaufs bei Mö*****.