Gründe:
Im ersten Rechtsgang wurde mit Urteil des Landesgerichtes Feldkirch als Schöffengericht vom 6. Dezember 2005, GZ 21 Hv 85/05a-49, soweit hier von Bedeutung, unter anderem Turan U***** eines Verbrechens des versuchten Raubes nach §§ 15, 142 Abs 1 StGB (A I 4) und Suat Ö***** der Verbrechen des Raubes nach § 142 Abs 1 StGB (A II) schuldig erkannt.Im ersten Rechtsgang wurde mit Urteil des Landesgerichtes Feldkirch als Schöffengericht vom 6. Dezember 2005, GZ 21 Hv 85/05a-49, soweit hier von Bedeutung, unter anderem Turan U***** eines Verbrechens des versuchten Raubes nach Paragraphen 15, 142, Absatz eins, StGB (A I 4) und Suat Ö***** der Verbrechen des Raubes nach Paragraph 142, Absatz eins, StGB (A römisch zwei) schuldig erkannt.
Danach haben
A) mit Gewalt gegen eine Person oder durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben anderen fremde bewegliche Sachen mit dem Vorsatz weggenommen oder abgenötigt, zu I 4 wegzunehmen oder abzunötigen versucht, durch deren Zueignung sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern, und zwarA) mit Gewalt gegen eine Person oder durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben anderen fremde bewegliche Sachen mit dem Vorsatz weggenommen oder abgenötigt, zu römisch eins 4 wegzunehmen oder abzunötigen versucht, durch deren Zueignung sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern, und zwar
I) Turan U***** dem Hayri A***** durch die Drohung, ihn umzubringen, in dessen Restaurant alles kaputt zu machen und die Gäste zu vertreiben;römisch eins) Turan U***** dem Hayri A***** durch die Drohung, ihn umzubringen, in dessen Restaurant alles kaputt zu machen und die Gäste zu vertreiben;
4) am 18. September 2005 Bargeld unbekannten Wertes;
II) in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken als Mittäterrömisch zwei) in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken als Mittäter
1) Turan U*****, Suat Ö***** und Murat M***** am 16. Juli 2005 dadurch, dass Murat M***** von Arno B***** die Ausfolgung von 100 Euro verlangte und, nachdem dieser die Herausgabe ablehnte, mit der Faust auf eine Ablage schlug, anschließend Turan U***** dem Arno B***** einen Faustschlag versetzte, wobei er ihn jedoch nur am Kinn streifte, und Suat Ö***** schließlich das Geld von Arno B***** übernahm, dem Arno B***** 50 Euro;
2) Turan U***** und Suat Ö***** in den Jahren 2002, 2003 und 2004 in jeweils zumindest einem Angriff durch die für den Fall des Zuwiderhandelns als Ankündigung unmittelbarer bevorstehender Gewalt gegen ihn gemeinte Forderung, falls sie kein Geld bekommen würden, das Lokal kaputt zu machen und das Lokal würde „Besuch bekommen", dem Arno B***** jeweils 50 bis 100 Euro.
Dagegen wendeten sich die Angeklagten Turan U***** und Suat Ö***** mit Nichtigkeitsbeschwerden, die der Oberste Gerichtshof mit Urteil vom 7. September 2006, AZ 15 Os 74/06f, verwarf (ON 75).
Aus Anlass der Beschwerden wurde jedoch das Urteil des Landesgerichtes Feldkirch im Unterbleiben der rechtlichen Unterstellung der zu A I 4 erfassten Tat des Turan U***** und der zu A II 2 erfassten Taten des Turan U***** und des Suat Ö***** auch unter § 142 Abs 2 StGB und demzufolge auch in den diese Angeklagten betreffenden Strafaussprüchen aufgehoben und die Sache im Umfang der Aufhebung zu neuer Verhandlung und Entscheidung an das Erstgericht verwiesen (ON 75).Aus Anlass der Beschwerden wurde jedoch das Urteil des Landesgerichtes Feldkirch im Unterbleiben der rechtlichen Unterstellung der zu A römisch eins 4 erfassten Tat des Turan U***** und der zu A römisch zwei 2 erfassten Taten des Turan U***** und des Suat Ö***** auch unter Paragraph 142, Absatz 2, StGB und demzufolge auch in den diese Angeklagten betreffenden Strafaussprüchen aufgehoben und die Sache im Umfang der Aufhebung zu neuer Verhandlung und Entscheidung an das Erstgericht verwiesen (ON 75).
Die von der Aufhebung betroffenen Fakten wurden in der im zweiten Rechtsgang durchgeführten Hauptverhandlung gemäß § 57 StPO ausgeschieden (S 15/III). Das Landesgericht Feldkirch verurteilte die Angeklagten für die im ersten Rechtsgang von rechtskräftigen Schuldsprüchen erfassten strafbaren Handlungen im zweiten Rechtsgang zu Freiheitsstrafen.Die von der Aufhebung betroffenen Fakten wurden in der im zweiten Rechtsgang durchgeführten Hauptverhandlung gemäß Paragraph 57, StPO ausgeschieden (S 15/III). Das Landesgericht Feldkirch verurteilte die Angeklagten für die im ersten Rechtsgang von rechtskräftigen Schuldsprüchen erfassten strafbaren Handlungen im zweiten Rechtsgang zu Freiheitsstrafen.
Gegen dieses Urteil meldete unter anderem Suat Ö***** in der Hauptverhandlung „Strafberufung" an (S 19/III).
Der Verteidiger dieses Angeklagten meldete mit Schriftsatz vom 21. November 2006 außerdem auch Nichtigkeitsbeschwerde an (ON 89).