Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurden Anton
A***** und Dr. Gerhard H***** von der wider sie erhobenen Anklage, es hätten in H*****, zu B./ I./ in D*****,Mit dem angefochtenen Urteil wurden Anton, A***** und Dr. Gerhard H***** von der wider sie erhobenen Anklage, es hätten in H*****, zu B./ römisch eins./ in D*****,
A./ Anton A***** als Beamter, nämlich als seinerzeitiger Leiter des Meldeamtes H*****, mit dem Vorsatz, dadurch die Republik Österreich in ihren Rechten auf ordnungsgemäße Führung des Melderegisters sowie des Zentralen Melderegisters zu schädigen, seine Befugnis, im Namen des Bundes, eines Landes, eines Gemeindeverbandes, einer Gemeinde oder einer anderen Person des öffentlichen Rechtes als deren Organ in Vollziehung der Gesetze Amtsgeschäfte vorzunehmen, wissentlich missbraucht, indem er
I./ im September 2003 die beiden nicht existierenden Personen Kevin H*****, sowie Manuel H*****, jeweils mit dem Hauptwohnsitz *****, im Melderegister erfasste;römisch eins./ im September 2003 die beiden nicht existierenden Personen Kevin H*****, sowie Manuel H*****, jeweils mit dem Hauptwohnsitz *****, im Melderegister erfasste;
II./ im Jänner 2007 im Melderegister eintrug, die beiden zu A./I./ genannten Personen seien nach unbekannt verzogen;römisch zwei./ im Jänner 2007 im Melderegister eintrug, die beiden zu A./I./ genannten Personen seien nach unbekannt verzogen;
B./
I./ Dr. Gerhard H***** einen Beamten, nämlich den zuständigen Sachbearbeiter der Passabteilung der Bezirkshauptmannschaft D*****, dazu bestimmt, mit dem Vorsatz, dadurch die Republik Österreich an ihrem Recht auf Ausstellung ausschließlich inhaltlich richtiger Passeintragungen zu schädigen, seine Befugnis, im Namen des Bundes, eines Landes, eines Gemeindeverbandes, einer Gemeinde oder einer anderen Person des öffentlichen Rechtes als deren Organ in Vollziehung der Gesetze, insbesondere des Passgesetzes Amtsgeschäfte vorzunehmen, wissentlich zu missbrauchen, indem er den Beamtenrömisch eins./ Dr. Gerhard H***** einen Beamten, nämlich den zuständigen Sachbearbeiter der Passabteilung der Bezirkshauptmannschaft D*****, dazu bestimmt, mit dem Vorsatz, dadurch die Republik Österreich an ihrem Recht auf Ausstellung ausschließlich inhaltlich richtiger Passeintragungen zu schädigen, seine Befugnis, im Namen des Bundes, eines Landes, eines Gemeindeverbandes, einer Gemeinde oder einer anderen Person des öffentlichen Rechtes als deren Organ in Vollziehung der Gesetze, insbesondere des Passgesetzes Amtsgeschäfte vorzunehmen, wissentlich zu missbrauchen, indem er den Beamten
1./ im September 2003 veranlasste, im österreichischen Reisepass Nr ***** unrichtigerweise die zu A./I./ erwähnten Personen Kevin und Manuel H***** als seine Kinder einzutragen;
2./ im Juli 2004 veranlasste, Kevin und Manuel H***** unrichtigerweise im Reisepass Nr ***** als seine Kinder einzutragen;
II./ Anton A***** zu der in B./I./1./ beschriebenen Tat des Dr. Gerhard H***** dadurch beigetragen, dass er die zu A./I./ beschriebene unrichtige Melderegistereintragung vornahm und den Passantrag an die Bezirkshauptmannschaft D***** ausfüllte,römisch zwei./ Anton A***** zu der in B./I./1./ beschriebenen Tat des Dr. Gerhard H***** dadurch beigetragen, dass er die zu A./I./ beschriebene unrichtige Melderegistereintragung vornahm und den Passantrag an die Bezirkshauptmannschaft D***** ausfüllte,
gemäß § 259 Z 3 StPO freigesprochen.gemäß Paragraph 259, Ziffer 3, StPO freigesprochen.
Die Staatsanwaltschaft bekämpft den Freispruch mit einer auf die Z 5 und 9 lit a und b des § 281 Abs 1 StPO gestützten Nichtigkeitsbeschwerde.Die Staatsanwaltschaft bekämpft den Freispruch mit einer auf die Ziffer 5 und 9 Litera a und b des Paragraph 281, Absatz eins, StPO gestützten Nichtigkeitsbeschwerde.