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Entscheidung 1 Ob 64/99i×

Entscheidung 1 Ob 64/99i

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

1Ob64/99i

Entscheidungsdatum

23.03.1999

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schlosser als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Schiemer, Dr. Gerstenecker, Dr. Rohrer und Dr. Zechner als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei E*****gesellschaft mbH, *****, vertreten durch Dr. Werner Steiracher und Dr. Alfred Hammerer, Rechtsanwälte in Salzburg, wider die beklagten Parteien 1) W***** Versicherungs AG, *****, 2) D***** Versicherungs AG, *****, 3) U***** Versicherungs AG, *****, 4) V*****Versicherungs AG, *****, 5) S***** Versicherungs AG, *****, und

6) A***** Gesellschaft mbH, *****, sämtliche vertreten durch Dr. Michael Ritter, Rechtsanwalt in Salzburg, wegen Feststellung (Streitwert S 550.000,-) infolge außerordentlicher Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Landesgerichtes Salzburg als Berufungsgerichtes vom 14. Dezember 1998, GZ 54 R 443/98f-27, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die außerordentliche Revision der klagenden Partei wird gemäß Paragraph 508 a, Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Zum behaupteten Nichtigkeitsgrund des Paragraph 477, Absatz eins, Ziffer 2, ZPO ist auszuführen:

Ein Urteil darf nur von denjenigen Richtern gefällt werden, die an der dem Urteil zugrundeliegenden mündlichen Verhandlung teilgenommen haben (SZ 66/97 mwN). Während im Protokoll über die Berufungsverhandlung Dr. Hemetsberger als beisitzender Richter aufscheint, ist statt dessen im Berufungsurteil Dr. Bramböck angeführt. Deren Nennung erfolgte aber offensichtlich irrtümlich, weil im Beratungsprotokoll Dr. Hemetsberger genannt ist. Der von der Revisionswerberin aufgezeigte Widerspruch wurde sohin durch Erhebungen des erkennenden Senats geklärt (RZ 1977/17). Die behauptete Nichtigkeit liegt demnach nicht vor. Seitens des Berufungsgerichts wird der offensichtliche Schreibfehler zu berichtigen sein.

Anmerkung

E53560 01A00649

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:0010OB00064.99I.0323.000

Dokumentnummer

JJT_19990323_OGH0002_0010OB00064_99I0000_000

Rechtssätze aus dieser Entscheidung