Begründung:
Auf Grund der allerdings erst im nachhinein eingeholten Akten steht jetzt folgender Sachverhalt fest:
Zu 7 HRB 19.758 des Handelsgerichtes Wien ist seit 27. September 1976 eine "B***C*** M.B.H."
eingetragen. Geschäftsführer war bis 20.Dezember 1976 Dr.Helmut N***, bis 14.September 1981 Wilhelm Otto N***, seither Alfred O***. Die Firmenadresse war ursprünglich Wien, Rembrandtstraße 37, und ist jetzt Wien, Rechte Wienzeile 79. Zu 7 HRB 21.424 des Handelsgerichtes Wien ist seit 27. Oktober 1977 eine "T*** B***
G*** M.B.H." eingetragen. Geschäftsführerin war bis 18. April 1978 Dr.Ingrid A***, seither Annegret L***, welche jetzt den Namen Z*** trägt. Die Firmenadresse war ursprünglich Wien, Neubaugasse 10, seit 8.März 1979 Wien, Gölsdorfgasse 4, und ist seit 26. Mai 1982 mit Wien, Salztorgasse 8, gemeldet.
Zu 10 C 3730/78 des Bezirksgerichtes für Handelssachen Wien, erhob die betreibende Partei gegen eine prot. Firma "T*** B***-G*** M.B.H. GF
(= Geschäftsführerin) Dr.Ingrid A***, Neubaugasse 10, 1070 Wien" eine Klage, in der sie die Adresse nach einem Postfehlbericht auf 1010, Gölsdorfgasse 4, berichtigte. In dieser Rechtssache kam es am 5. Dezember 1978 zum Abschluß eines Vergleiches. In der Vergleichsausfertigung wurde der Name der beklagten Partei mit "prot. Firma B***-G*** M.B.H., GF
Dr.Ingrid A***, 1010 Wien, Goldsdorfgasse 4" eingesetzt. Auf Grund dieses Exekutionstitels beantragte die betreibende Partei beim Exekutionsgericht (Erstgericht) am 23.März 1979 die Fahrnisexekution gegen eine "prot. Firma
B***-G*** M.B.H. GF Dr.Ingrid A***,
Gölsdorfgasse 4, 1010 Wien", welchen Antrag das Erstgericht
bewilligte.
In der Folge stellte die betreibende Partei immer wieder Anträge auf neuerlichen Vollzug, jeweils unter den verschiedensten Anschriften, einmal unter einer Anschrift der zu 7 HRB 19.758 eingetragenen Firma (ON 4), einmal unter der Anschrift der Geschäftsführerin der zu 7 HRB 21.424 eingetragenen Firma (ON 6) einmal an einer Adresse in Wels (ON 11), einmal in der Weise, daß die verpflichtete Partei mit "B*** GES.M.B.H.
(T***), Gölsdorfgasse 4, 1010 Wien, GF Annegret L***", bezeichnet war (ON 13), und schließlich ein letztes Mal in der Weise, daß die verpflichtete Partei mit
"B*** GES.M.B.H. (T***), Neutorgasse 13/3/6,
1010 Wien, GF Annegret L***, nunmehr Z***", bezeichnet war (Antrag ON 16). Der letztgenannte Vollzugsantrag hatte Erfolg und bei der zu 7 HRB 21.424 eingetragenen Firma wurden verschiedene Fahrnisse gepfändet.
Bei diesem Vollzug wurde dieser Firma auch eine Ausfertigung der Exekutionsbewilligung zugestellt, weiters Ausfertigungen der einzelnen Beschlüsse auf Bewilligung des neuerlichen Vollzuges. Die zu 7 HRB 21.424 eingetragene Firma erhob gegen die Exekutionsbewilligung einen Rekurs mit der Begründung, der Exekutionstitel richte sich nicht gegen sie sondern gegen die zu 7 HRB 19.758 eingetragene Firma.
Das Gericht zweiter Instanz wies diesen Rekurs mangels Beschwer zurück und vertrat die Ansicht, die Exekutionsbewilligung richte sich gegen eine von der Rekurswerberin verschiedene Gesellschaft, so daß dadurch nicht in die Rechtssphäre der Rekurswerberin eingegriffen werde.
Das Gericht zweiter Instanz sprach aus, daß ein Rekurs gegen diesen Zurückweisungsbeschluß nicht zulässig sei, welche Entscheidung das Gericht zweiter Instanz nur mit dem Zitat einiger Paragraphen begründete.
Gegen den Zurückweisungsbeschluß wendet sich der als außerordentlicher Revisionsrekurs bezeichnete Rekurs der zu 7 HRB 21.424 eingetragenen Firma mit dem Antrag, ihm im Sinne einer Rekursstattgebung abzuändern.