Begründung:
Das Erstgericht wies das Meistbot einer versteigerten Liegenschaft in Höhe von 1,630.000 S wie folgt zu: I) Als Vorzugspost 6.396,20 S an die Stadtgemeinde Deutsch-Wagram, II) In der bücherlichen Rangordnung: 1) 133.072,88 S dem Land Niederösterreich zum Pfandrecht COZ 2 (vor der Umstellung), jetzt CLNR 1 (nach der Umstellung), 2) den Meistbotrest von 1,490.531 S (richtig wohl: 1,490.530,92 S) der S*** B*** zum Pfandrecht COZ 7, jetzt CLNR 4.Das Erstgericht wies das Meistbot einer versteigerten Liegenschaft in Höhe von 1,630.000 S wie folgt zu: römisch eins) Als Vorzugspost 6.396,20 S an die Stadtgemeinde Deutsch-Wagram, römisch zwei) In der bücherlichen Rangordnung: 1) 133.072,88 S dem Land Niederösterreich zum Pfandrecht COZ 2 (vor der Umstellung), jetzt CLNR 1 (nach der Umstellung), 2) den Meistbotrest von 1,490.531 S (richtig wohl: 1,490.530,92 S) der S*** B*** zum Pfandrecht COZ 7, jetzt CLNR 4.
Die Pfandgläubigerin E*** A*** K***
Gesellschaft mbH, deren Forderung durch das Zwangspfandrecht COZ 5, jetzt CLNR 3, in Höhe von 101.111,56 S sA auf einem Hälfteanteil der versteigerten Liegenschaft gesichert ist und also dem Pfandrecht der S*** B*** vorangeht, wurde vom Erstgericht übergangen. Der Verteilungsbeschluß wurde dieser Partei trotz ausgewiesener Vollmacht der Rechtsanwälte Dr. Hans B*** und Dr. Wolfgang S*** nicht zu Handen ihrer Vertreter, sondern persönlich am 21. Dezember 1988 zugestellt. Am 10. Jänner 1989 gab diese Partei einen Rekurs gegen den Verteilungsbeschluß zur Post. Das Gericht zweiter Instanz wies diesen Rekurs als verspätet zurück, ohne die Zustellung näher zu prüfen und den Zeitpunkt zu erheben, in welchem die Zustellung iSd § 9 Abs 1 ZustG als vollzogen gilt, weil das zuzustellende Schriftstück dem Bevollmächtigten tatsächlich zugekommen ist. Es sprach aus, daß der Rekurs wegen klarer Gesetzeslage und einhelliger Judikatur nicht zulässig sei.Gesellschaft mbH, deren Forderung durch das Zwangspfandrecht COZ 5, jetzt CLNR 3, in Höhe von 101.111,56 S sA auf einem Hälfteanteil der versteigerten Liegenschaft gesichert ist und also dem Pfandrecht der S*** B*** vorangeht, wurde vom Erstgericht übergangen. Der Verteilungsbeschluß wurde dieser Partei trotz ausgewiesener Vollmacht der Rechtsanwälte Dr. Hans B*** und Dr. Wolfgang S*** nicht zu Handen ihrer Vertreter, sondern persönlich am 21. Dezember 1988 zugestellt. Am 10. Jänner 1989 gab diese Partei einen Rekurs gegen den Verteilungsbeschluß zur Post. Das Gericht zweiter Instanz wies diesen Rekurs als verspätet zurück, ohne die Zustellung näher zu prüfen und den Zeitpunkt zu erheben, in welchem die Zustellung iSd Paragraph 9, Absatz eins, ZustG als vollzogen gilt, weil das zuzustellende Schriftstück dem Bevollmächtigten tatsächlich zugekommen ist. Es sprach aus, daß der Rekurs wegen klarer Gesetzeslage und einhelliger Judikatur nicht zulässig sei.