Bei der Beschlussfassung über den Berichtigungsantrag des Beklagten vom 2. 11. 1999, beim Obersten Gerichtshof am 3. 11. 1999 eingelangt, wurde von Amts wegen festgestellt, dass - über das vom Beklagten geltend gemachte Versehen bei der Entscheidung über die Barauslagen hinaus - offenbar irrtümlich Beträge in die Kostenentscheidung eingesetzt wurden, die von der dieser Entscheidung zugrundeliegenden Kostenberechnung abweichen.
Tatsächlich waren nach richtiger - bei Fällung des Urteils des Obersten Gerichtshofes vorliegender - Berechnung dem in allen drei Instanzen obsiegenden Beklagten folgende Kosten zuzusprechen:
1. Instanz:
17 C 2/97z-2, vorbereitender Schriftsatz,
Bemessungsgrundlage
S 577.246, TP 3A S 7.992,--
50 % Einheitssatz S 3.996,--
17 C 1/97b-2, vorbereitender Schriftsatz,
Bemessunggrundlage
S 192.415, TP 3A S 3.667,--
50 % Einheitssatz S 1.833,50
Tagsatzung 4. 2. 1997,
Bemessungsgrundlage
S 769.661, TP 3A S 8.182,--
50 % Einheitssatz S 4.091,--
S 29.761,50
50 % Streitgenossenzuschlag S 14.880,75
S 44.642,25
keine Barauslagen verzeichnet
2. Instanz:
wie Kostenverzeichnis bei ON 10 S 53.712,75
Pauschalgebühr mit 50 %
Streitgenossenzuschlag
(§ 19a GGG) S 15.900,--
3. Instanz:
wie Kostenverzeichnis bei ON 12 S 27.663,75
Pauschalgebühr S 26.510,--
S 42.410,--
Kosten aller drei Instanzen netto S 126.018,75
20 % Umsatzsteuer S 25.203,75
Barauslagen S 42.410,--
S 193.632,50.
Das Urteil vom 25. 8. 1999 war daher, soweit dies über den Berichtigungsantrag hinausgeht, von Amts wegen (s Rechberger in Rechberger, ZPO**2 § 419 Rz 1), gemäß § 419 ZPO entsprechend zu berichtigen.Das Urteil vom 25. 8. 1999 war daher, soweit dies über den Berichtigungsantrag hinausgeht, von Amts wegen (s Rechberger in Rechberger, ZPO**2 Paragraph 419, Rz 1), gemäß Paragraph 419, ZPO entsprechend zu berichtigen.
Der Berichtigungsantrag des Beklagten bezog sich nur auf die Barauslagen. Irrtümlich wurden in das Urteil statt S 42.410 nur S
37.110 aufgenommen; die Differenz beträgt somit S 5.300. Auf dieser Bemessungsgrundlage (§ 11 RATG) sind dem Beklagten Kosten nach TP 1 RAT zuzusprechen (§ 41 ZPO), somit:37.110 aufgenommen; die Differenz beträgt somit S 5.300. Auf dieser Bemessungsgrundlage (Paragraph 11, RATG) sind dem Beklagten Kosten nach TP 1 RAT zuzusprechen (Paragraph 41, ZPO), somit:
S 89,--
60 % Einheitssatz S 53,40
S 142,40
50 % Streitgenossenzuschlag S 72,20
S 213,60
20 % Umsatzsteuer S 42,72
S 256,32.