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Entscheidung 3 Ob 67/07k×

Entscheidung 3 Ob 67/07k

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

3Ob67/07k

Entscheidungsdatum

23.05.2007

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Schiemer als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Prückner, Hon. Prof. Dr. Sailer sowie Dr. Jensik und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Dr. Fichtenau als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei C***** GmbH, *****, vertreten durch Dr. Michael Jöstl, Rechtsanwalt in Innsbruck, wider die beklagte Partei Hermann S*****, vertreten durch Dr. Josef Pfurtscheller, Dr. Martin Orgler und Mag. Norbert Huber, Rechtsanwälte in Innsbruck, wegen Einwendungen gegen den Anspruch (Paragraph 35, EO), infolge außerordentlicher Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Landesgerichts Innsbruck als Berufungsgericht vom 9. Jänner 2007, GZ 1 R 505/06b-9, womit das Urteil des Bezirksgerichts Innsbruck vom 22. August 2006, GZ 20 C 27/06p-5, abgeändert wurde, den Beschluss

gefasst:

Spruch

Die außerordentliche Revision wird gemäß Paragraph 508 a, Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen.

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Ganz abgesehen davon, ob nicht die mangelnde Bezeichnung der zu pfändenden Forderung im Bescheid des Finanzamts (dazu Liebeg, AbgEO Paragraph 65, Rz 12 f) schon das Entstehen eines Pfandrechts gehindert hätte, vermag die Revisionswerberin eine ungeachtet der Abhängigkeit von den Umständen des Einzelfalls wahrzunehmende unrichtige Beurteilung der zweiten Instanz im entscheidenden Punkt, ob nämlich diese Forderung mit dem konkret vorliegenden Bescheid wirksam „der Republik Österreich" iSd Paragraph 71, Absatz eins, AbgEO überwiesen wurde, nicht aufzuzeigen. Im Zusammenhang mit nicht schon in der Klage geltend gemachten Oppositionsgründen liegt schon deshalb keine erhebliche Rechtsfrage iSd Paragraph 502, Absatz eins, ZPO vor, weil bereits die Eventualmaxime des Paragraph 35, Absatz 3, EO eine Befassung des Obersten Gerichtshofs damit hindert (3 Ob 182/05v, 3 Ob 76/06g).

Einer weiteren Begründung bedarf dieser Beschluss nicht (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Anmerkung

E84309 3Ob67.07k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:0030OB00067.07K.0523.000

Dokumentnummer

JJT_20070523_OGH0002_0030OB00067_07K0000_000