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Entscheidung 5 Ob 1138/95×

Entscheidung 5 Ob 1138/95

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

5Ob1138/95

Entscheidungsdatum

10.10.1995

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Floßmann, Dr.Tittel, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragsteller

1. Johannes W*****, und 2. Martin W*****, beide vertreten durch ***** Verwaltungsgesellschaft mbH, ***** diese vertreten durch Dr.Ernst Biel, Rechtsanwalt in Wien, wider die Antragsgegner 1. Janusz G*****,

2. Sandorf R*****, 3. Marina S*****, 4. Margret S*****, 5. Stefanie P*****, 6. Morat A*****, 7. Isabella K*****, 8. Demey T*****, 9. Erika H*****, 10. Atalay K*****, 11. Bernad Z*****, 12. Bernad S*****, 13. Emin D*****, 14. Paul T***** und 15, 15. Elfriede T*****,

16. Hueseyin G*****, 17. Siegfried P*****, und 18. Maria P*****, alle Mieter des Hauses *****, die 5.-, 7.-, 8.-, 9.-, 14.- und 15.-Antragsgegner vertreten durch Martin Gruber, Verein Mieter informieren Mieter "MIM", Hilfe zur Selbsthilfe, 1150 Wien, Löhrgasse 13/20, wegen Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 10, MRG, infolge Revisionsrekurses der durch Martin Gruber vertretenen Antragsgegner gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 12. Juni 1995, GZ 40 R 326/95-114, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Der außerordentliche Rekurs der rechtsmittelwerbenden Antragsgegner wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis 18 MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528, a in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Die maßgeblichen Rechtsfragen wurden in diesem Verfahren bereits zu 5 Ob 144/94 beantwortet. Daß im Verhältnis zwischen vorläufiger Erhöhung und endgültiger Erhöhung der Hauptmietzinse die letztere betraglich maßgeblich ist, und daß sich aus betraglichen Differenzen Nach- oder Rückzahlungen ergeben können, versteht sich von selbst und stellt keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung dar. Die Entscheidung WoBl 1989, 96/47 betrifft nicht das eben erwähnte Verhältnis zwischen vorläufiger und endgültiger Erhöhung innerhalb desselben Verfahrens, sondern die Berücksichtigung einer früheren (endgültigen) Mietzinserhöhung in einem Verfahren über eine erneute Erhöhung. Schließlich wird darauf hingewiesen, daß der von den Rechtsmittelwerbern in ihrem nunmehrigen Revisionsrekurs bemängelte Beginn der Neuberechnung des Rekursgerichtes mit 1.6.1993 ohnehin ihrem eigenen Abänderungsantrag im Revisionsrekurs ON 104 entspricht.

Anmerkung

E40321 05A11385

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:0050OB01138.95.1010.000

Dokumentnummer

JJT_19951010_OGH0002_0050OB01138_9500000_000