Begründung:
Theresia N*** ist Hälfteeigentümerin der Liegenschaft EZ 118 I, nunmehr EZ 90118, des Grundbuches 82107 Kitzbühel-Land; zweiter Hälfteeigentümer dieser Liegenschaft war zur Zeit der in diesem Verfahren in erster und zweiter Instanz ergangenen Entscheidungen deren Ehemann Josef N***. Auf dem Hälfteanteil der Theresia N*** ist zugunsten Josef N*** (C-LNr 34) und auf der gesamten Liegenschaft zugunsten des Sohnes der Theresia N***, Johann G*** (C-LNr 33) ein Veräußerungs- und Belastungsverbot einverleibt. Mit den Beschlüssen des Landesgerichtes Innsbruck vom 31. August 1983, S 124/83, und vom 1. Juni 1983, S 72/83, wurde über das Vermögen der Ehegatten N*** der Konkurs eröffnet und in beiden Verfahren Rechtsanwalt Dr. Gerhard Z*** zum Masseverwalter bestellt.Theresia N*** ist Hälfteeigentümerin der Liegenschaft EZ 118 römisch eins, nunmehr EZ 90118, des Grundbuches 82107 Kitzbühel-Land; zweiter Hälfteeigentümer dieser Liegenschaft war zur Zeit der in diesem Verfahren in erster und zweiter Instanz ergangenen Entscheidungen deren Ehemann Josef N***. Auf dem Hälfteanteil der Theresia N*** ist zugunsten Josef N*** (C-LNr 34) und auf der gesamten Liegenschaft zugunsten des Sohnes der Theresia N***, Johann G*** (C-LNr 33) ein Veräußerungs- und Belastungsverbot einverleibt. Mit den Beschlüssen des Landesgerichtes Innsbruck vom 31. August 1983, S 124/83, und vom 1. Juni 1983, S 72/83, wurde über das Vermögen der Ehegatten N*** der Konkurs eröffnet und in beiden Verfahren Rechtsanwalt Dr. Gerhard Z*** zum Masseverwalter bestellt.
Der am 22. Februar 1985 beim Erstgericht von Dr. Z*** als Masseverwalter im Konkurs über das Vermögen der Theresia N*** und auch namens des Johann G*** eingebrachte Antrag, auf Grund des (zwischen Dr. Z*** als Masseverwalter im Konkurs der Theresia N*** und Johann G*** abgeschlossenen) Übergabsvertrages vom 7. September 1984 samt konkursgerichtlicher Genehmigung vom 20. September 1984 sowie des Bescheides der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel, Ortshöfekommission vom 20. Oktober 1984 und des Bescheides der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel als Grundverkehrsbehörde Kitzbühel vom 19. Dezember 1984, GV-775/83/13, in der EZ 118 I, nunmehr EZ 90118 Grundbuch 82107 Kitzbühel-Land, geschlossener Hof "Lutzenberg", ob dem Hälfteanteil der Theresia N*** 1.) die Einverleibung des Eigentumsrechtes für Johann G*** und 2.) die Einverleibung der Dienstbarkeit der Wohnung im Umfang Punkt III) des Vertrages für Theresia N*** zu bewilligen, wurde vom Erstgericht mit Beschluß vom 12. April 1985, GZ 679/85-2, bewilligt. Gleichzeitig nahm das Erstgericht von Amts wegen die Löschung des Veräußerungs- und Belastungsverbotes zugunsten des Johann G*** (C-LNr 33) und auf Grund der von Dr. Z*** als Masseverwalter im Konkurs über das Vermögen des Josef N*** notariell unterfertigten Löschungsquittung vom 10. April 1985, die Löschung des zugunsten des Josef N*** eingetragenen Veräußerungs- und Belastungsverbotes (C-LNr 34) vor. Das Gericht zweiter Instanz gab dem von Josef N*** (selbst) erhobenen Rekurs dahin Folge, daß es den Antrag der beiden Antragsteller abwies (ON 7 d.A.).Der am 22. Februar 1985 beim Erstgericht von Dr. Z*** als Masseverwalter im Konkurs über das Vermögen der Theresia N*** und auch namens des Johann G*** eingebrachte Antrag, auf Grund des (zwischen Dr. Z*** als Masseverwalter im Konkurs der Theresia N*** und Johann G*** abgeschlossenen) Übergabsvertrages vom 7. September 1984 samt konkursgerichtlicher Genehmigung vom 20. September 1984 sowie des Bescheides der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel, Ortshöfekommission vom 20. Oktober 1984 und des Bescheides der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel als Grundverkehrsbehörde Kitzbühel vom 19. Dezember 1984, GV-775/83/13, in der EZ 118 römisch eins, nunmehr EZ 90118 Grundbuch 82107 Kitzbühel-Land, geschlossener Hof "Lutzenberg", ob dem Hälfteanteil der Theresia N*** 1.) die Einverleibung des Eigentumsrechtes für Johann G*** und 2.) die Einverleibung der Dienstbarkeit der Wohnung im Umfang Punkt römisch drei) des Vertrages für Theresia N*** zu bewilligen, wurde vom Erstgericht mit Beschluß vom 12. April 1985, GZ 679/85-2, bewilligt. Gleichzeitig nahm das Erstgericht von Amts wegen die Löschung des Veräußerungs- und Belastungsverbotes zugunsten des Johann G*** (C-LNr 33) und auf Grund der von Dr. Z*** als Masseverwalter im Konkurs über das Vermögen des Josef N*** notariell unterfertigten Löschungsquittung vom 10. April 1985, die Löschung des zugunsten des Josef N*** eingetragenen Veräußerungs- und Belastungsverbotes (C-LNr 34) vor. Das Gericht zweiter Instanz gab dem von Josef N*** (selbst) erhobenen Rekurs dahin Folge, daß es den Antrag der beiden Antragsteller abwies (ON 7 d.A.).
Das auf dem Hälfteanteil der Theresia N*** verbücherte und nach § 364 c ABGB wirksame Veräußerungs- und Belastungsverbot zugunsten ihres Gatten Josef N*** (C-LNr 34) sei kein Vermögensobjekt, sondern nur ein höchstpersönliches und nicht verwertbares Recht (SZ 17/156; SZ 53/6 ua). Daraus ergäbe sich, daß das Veräußerungs- und Belastungsverbot nicht in die Konkursmasse falle (EvBl 1965/190) und Josef N*** trotz Eröffnung des Konkurses über sein Vermögen weiterhin über das einverleibte Veräußerungs- und Belastungsverbot verfügen dürfe und könne. Daraus folge aber, daß die Einwilligung des Masseverwalters zur Löschung des zugunsten des Josef N*** ob dem Hälfteanteil der Theresia N*** einverleibten Veräußerungs- und Belastungsverbotes (C-LNr 34) keinerlei Wirkung nach sich ziehen könne, weil er hierüber nicht habe rechtswirksam verfügen dürfen. Solange jedoch das eingetragene Verbot bestehe, könne kein neues Eigentumsrecht einverleibt werden. Da der Verbotsberechtigte Josef N*** der Veräußerung nicht zugestimmt habe und das Erstgericht nach § 94 Abs 1 Z 2 BGB auf die mangelnde Vertretungsmacht des Masseverwalters zur Erteilung der Löschungsbewilligung des Veräußerungs- und Belastungsverbotes (C-LNr 34) Bedacht nehmen hätte müssen, wäre das Gesuch der Antragsteller wegen des der Einverleibung des Eigentumsrechtes entgegenstehenden Veräußerungsverbotes abzuweisen gewesen (Feil, GBG, 298). Damit sei aber auch der zweite Punkt des angefochtenen Beschlusses hinfällig, weil das gegenständliche Grundbuchsgesuch zum einen als einheitlicher Antrag aufzufassen sei, zum anderen Theresia N*** nicht eine Dienstbarkeit gegen sich selbst - sie sei weiterhin Hälfteeigentümerin - begründen könne (Koziol-Welser 6 , II, 132; Klang 2 II, 551).Das auf dem Hälfteanteil der Theresia N*** verbücherte und nach Paragraph 364, c ABGB wirksame Veräußerungs- und Belastungsverbot zugunsten ihres Gatten Josef N*** (C-LNr 34) sei kein Vermögensobjekt, sondern nur ein höchstpersönliches und nicht verwertbares Recht (SZ 17/156; SZ 53/6 ua). Daraus ergäbe sich, daß das Veräußerungs- und Belastungsverbot nicht in die Konkursmasse falle (EvBl 1965/190) und Josef N*** trotz Eröffnung des Konkurses über sein Vermögen weiterhin über das einverleibte Veräußerungs- und Belastungsverbot verfügen dürfe und könne. Daraus folge aber, daß die Einwilligung des Masseverwalters zur Löschung des zugunsten des Josef N*** ob dem Hälfteanteil der Theresia N*** einverleibten Veräußerungs- und Belastungsverbotes (C-LNr 34) keinerlei Wirkung nach sich ziehen könne, weil er hierüber nicht habe rechtswirksam verfügen dürfen. Solange jedoch das eingetragene Verbot bestehe, könne kein neues Eigentumsrecht einverleibt werden. Da der Verbotsberechtigte Josef N*** der Veräußerung nicht zugestimmt habe und das Erstgericht nach Paragraph 94, Absatz eins, Ziffer 2, BGB auf die mangelnde Vertretungsmacht des Masseverwalters zur Erteilung der Löschungsbewilligung des Veräußerungs- und Belastungsverbotes (C-LNr 34) Bedacht nehmen hätte müssen, wäre das Gesuch der Antragsteller wegen des der Einverleibung des Eigentumsrechtes entgegenstehenden Veräußerungsverbotes abzuweisen gewesen (Feil, GBG, 298). Damit sei aber auch der zweite Punkt des angefochtenen Beschlusses hinfällig, weil das gegenständliche Grundbuchsgesuch zum einen als einheitlicher Antrag aufzufassen sei, zum anderen Theresia N*** nicht eine Dienstbarkeit gegen sich selbst - sie sei weiterhin Hälfteeigentümerin - begründen könne (Koziol-Welser 6 , römisch zwei, 132; Klang 2 römisch zwei, 551).
Gegen diesen Beschluß des Rekursgerichtes richtet sich der von Dr. Gerhard Z*** als Masseverwalter im Konkurs über das Vermögen der Theresia N*** und auch namens des Johann G*** erhobene Revisionsrekurs, mit dem die Wiederherstellung des erstgerichtlichen Grundbuchsbeschlusses angestrebt wird.