Entscheidung 5 Ob 207/05k
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
20.09.2005
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Floßmann als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Baumann, Dr. Hurch, Dr. Kalivoda und Dr. Höllwerth als weitere Richter in der Mietrechtssache des Antragstellers Mag. Walter R*****, vertreten durch Dr. Walter Reichholf, Rechtsanwalt in Wien, gegen die Antragsgegnerin Maria B*****, vertreten durch DLA Weiss-Tessbach Rechtsanwälte GmbH in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 8 MRG, über den außerordentlichen Revisionsrekurs des Antragstellers gegen den Sachbeschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 13. Juli 2005, GZ 38 R 98/05a-28, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Floßmann als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Baumann, Dr. Hurch, Dr. Kalivoda und Dr. Höllwerth als weitere Richter in der Mietrechtssache des Antragstellers Mag. Walter R*****, vertreten durch Dr. Walter Reichholf, Rechtsanwalt in Wien, gegen die Antragsgegnerin Maria B*****, vertreten durch DLA Weiss-Tessbach Rechtsanwälte GmbH in Wien, wegen Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 8, MRG, über den außerordentlichen Revisionsrekurs des Antragstellers gegen den Sachbeschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 13. Juli 2005, GZ 38 R 98/05a-28, den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der außerordentliche Revisionsrekurs wird mangels der Voraussetzungen des § 37 Abs 3 Z 16 MRG iVm § 62 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 71 Abs 3 AußStrG).Der außerordentliche Revisionsrekurs wird mangels der Voraussetzungen des Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16, MRG in Verbindung mit Paragraph 62, Absatz eins, AußStrG zurückgewiesen (Paragraph 71, Absatz 3, AußStrG).
Begründung:
Rechtliche Beurteilung
Die Auffassung des Rekursgerichtes, die in § 46c Satz 1 MRG enthaltene Wortfolge „unter Aufwendung erheblicher Mittel" beziehe sich nur auf die dritte Variante („oder sonst") und nicht auf die beiden ersten Varianten („Zusammenlegung von Wohnungen", „andere bautechnische Aus- oder Umgestaltung größeren Ausmaßes"), ist durch die Rechtsprechung zu § 16 Abs 1 Z 5 und 6 MRG aF gedeckt (vgl 5 Ob 88/84 = MietSlg 37/5; 5 Ob 103/85 = MietSlg 37/50; 5 Ob 45/87 = SZ 60/82; RIS-Justiz RS0069779, RS0069798, RS0069816; Würth/Zingher/Kovanyi, Miet- und Wohnrecht21, § 16 MRG Rz 17; T. Hausmann in Hausmann/Vonkilch § 16 MRG Rz 48). Diese Rechtsprechung ist bei der Auslegung der im Zusammenhang mit dem Wegfall der sogenannten Belohnungstatbestände durch das 3. WÄG zu sehenden, befristeten Übergangsregelung des § 46c MRG heranzuziehen.Die Auffassung des Rekursgerichtes, die in Paragraph 46 c, Satz 1 MRG enthaltene Wortfolge „unter Aufwendung erheblicher Mittel" beziehe sich nur auf die dritte Variante („oder sonst") und nicht auf die beiden ersten Varianten („Zusammenlegung von Wohnungen", „andere bautechnische Aus- oder Umgestaltung größeren Ausmaßes"), ist durch die Rechtsprechung zu Paragraph 16, Absatz eins, Ziffer 5 und 6 MRG aF gedeckt vergleiche 5 Ob 88/84 = MietSlg 37/5; 5 Ob 103/85 = MietSlg 37/50; 5 Ob 45/87 = SZ 60/82; RIS-Justiz RS0069779, RS0069798, RS0069816; Würth/Zingher/Kovanyi, Miet- und Wohnrecht21, Paragraph 16, MRG Rz 17; T. Hausmann in Hausmann/Vonkilch Paragraph 16, MRG Rz 48). Diese Rechtsprechung ist bei der Auslegung der im Zusammenhang mit dem Wegfall der sogenannten Belohnungstatbestände durch das 3. WÄG zu sehenden, befristeten Übergangsregelung des Paragraph 46 c, MRG heranzuziehen.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2005:0050OB00207.05K.0920.000
Zuletzt aktualisiert am
29.11.2011
Dokumentnummer
JJT_20050920_OGH0002_0050OB00207_05K0000_000