Der Revisionsrekurs ist im Ergebnis begründet.
Der Einschreiter Dr. Reinhold J***** wurde nicht in diesem Verlassenschaftsverfahren, sondern in der Verlassenschaftsabhandlung nach Cilla K***** (Mutter der Erblasserin Herta ***** K*****; AZ A 563/55 des Erstgerichts), und zwar mit Beschluss vom 14. 3. 1967, ON 206, S 417, zum Erbenkurator für Alicija K***** bestellt und mit Beschluss vom 18. 12. 1968, ON 266, S 567, dieses Amts wieder enthoben. Der Einschreiter Dr. J***** hatte zum Zeitpunkt seines Auftretens in der Verlassenschaft nach Herta ***** K***** die vorgenannte Eigenschaft, die ihn aber nicht legitimierte, Alicija K***** außerhalb der Verlassenschaftsabhandlung nach Cilla K***** zu vertreten. Der Erbenkurator (§§ 77 Z 2 und 131 Abs 1 AußStrG) hat die Aufgabe, einen bekannten Erben unbekannten Aufenthalts bei Geltendmachung und Durchsetzung des Erbrechts zu einem bestimmten Erblasser zu vertreten. Ein nach den bezogenen Gesetzesstellen bestellter Kurator hat von vornherein einen begrenzten Aufgabenkreis der Rechtsvertretung. Die Verfahrensgesetze kennen auch andere Fälle einer Kuratorbestellung mit einer auf das betreffende Verfahren beschränkten Aufgabe (Beispiele: §§ 116, 386 Abs 3 ZPO). Der vom Abhandlungsrichter bestellte Erbenkurator darf nicht mit einem Abwesenheitskurator nach § 276 ABGB verwechselt werden (Wentzel und Piegler Klang2 I/2 Bd S 526). Derartige Kuratoren haben nur Aufgaben zu erfüllen, die sich aus den Gesetzesstellen ergeben, aufgrund deren sie bestellt wurden.Der Einschreiter Dr. Reinhold J***** wurde nicht in diesem Verlassenschaftsverfahren, sondern in der Verlassenschaftsabhandlung nach Cilla K***** (Mutter der Erblasserin Herta ***** K*****; AZ A 563/55 des Erstgerichts), und zwar mit Beschluss vom 14. 3. 1967, ON 206, S 417, zum Erbenkurator für Alicija K***** bestellt und mit Beschluss vom 18. 12. 1968, ON 266, S 567, dieses Amts wieder enthoben. Der Einschreiter Dr. J***** hatte zum Zeitpunkt seines Auftretens in der Verlassenschaft nach Herta ***** K***** die vorgenannte Eigenschaft, die ihn aber nicht legitimierte, Alicija K***** außerhalb der Verlassenschaftsabhandlung nach Cilla K***** zu vertreten. Der Erbenkurator (Paragraphen 77, Ziffer 2 und 131 Absatz eins, AußStrG) hat die Aufgabe, einen bekannten Erben unbekannten Aufenthalts bei Geltendmachung und Durchsetzung des Erbrechts zu einem bestimmten Erblasser zu vertreten. Ein nach den bezogenen Gesetzesstellen bestellter Kurator hat von vornherein einen begrenzten Aufgabenkreis der Rechtsvertretung. Die Verfahrensgesetze kennen auch andere Fälle einer Kuratorbestellung mit einer auf das betreffende Verfahren beschränkten Aufgabe (Beispiele: Paragraphen 116, 386, Absatz 3, ZPO). Der vom Abhandlungsrichter bestellte Erbenkurator darf nicht mit einem Abwesenheitskurator nach Paragraph 276, ABGB verwechselt werden (Wentzel und Piegler Klang2 I/2 Bd S 526). Derartige Kuratoren haben nur Aufgaben zu erfüllen, die sich aus den Gesetzesstellen ergeben, aufgrund deren sie bestellt wurden.
Da der Kurator Dr. J***** die Eigenschaft eines Erbenkurators gegenüber der Verlassenschaft nach Cilla K***** hatte, ihm jedenfalls im Verlassenschaftsverfahren nach Herta ***** K***** eine Kuratorenfunktion niemals verliehen wurde, fehlte ihm von Anfang an die Einschreiterlegitimation. Das Erstgericht hätte den Zustellungsanträgen dieses Kurators niemals entsprechen und den Rekurs nicht entgegennehmen dürfen. Das Rekursgericht hätte den Rekurs zurückweisen müssen, statt ihn sachlich zu erledigen, wie es mit dem angefochtenen Beschluss geschehen ist.
Alicija K***** wurde mit Beschluss des Landegerichts für Zivilrechtssachen Wien vom 12. 11. 1968, GZ 48 T 1092/68-16, mit Wirkung vom 31. 12 1949 für tot erklärt (S 133).
Mit Eingaben vom 17. 12. und 18. 12. 1968 (ON 59, 60) erklärten Renée K***** und Beatrix K***** (offenbar ident mit Berta ***** K*****), das Verlassenschaftsverfahren nach Alicija K***** sei beim Erstgericht zu AZ A 907/68 anhängig, die Verlassenschaft werde durch sie als erbserklärte Erbinnen repräsentiert und der hier in Rede stehende Rekurs werde namens der Verlassenschaft nach Alicija K***** zurückgezogen (S 128, 130). Diese Erklärungen gehen ins Leere und sind nicht weiter zu beachten, weil das Rekursgericht den angefochtenen Beschluss als Erledigung des zurückgezogenen Rekurses bereits am 8. 11. 1968 gefasst hat.
Da das Rekursgericht im Sinne der obigen Ausführungen über einen Rekurs entschieden hat, der von einem nicht legitimierten Kurator erhoben wurde, war dem Revisionsrekurs stattzugeben, der angefochtene Beschluss aufzuheben und der in zweiter Instanz sachlich erledigte Rekurs zurückzuweisen.