Begründung:
Mit seiner ***** des Landesgerichtes W***** eingebrachten Klage begehrt der Kläger von den dort beklagten zwei Richtern des Bezirksgerichtes F***** und von weiteren sechs Richtern des Landesgerichtes W*****, dem zu 9.) beklagten Gerichtskommissär, einem zu 10.) beklagten Rechtsanwalt und den zu 11.) bis 13.) beklagten Sachverständigen ab sofort und in weiterer Zukunft Entscheidungen, Schätzungen bzw überhaupt Gerichtshandlungen im Exekutionsverfahren ***** des Bezirksgerichtes F***** zu unterlassen, keine Schätzgutachten anzufertigen und allen Beklagten zu verbieten die klägerischen Grundstücke zu betreten. Darüber hinaus begehrte der Kläger eine einstweilige Verfügung gegen die Beklagten mit dem Inhalt, daß ihnen verboten werde, die bisherigen bewilligten Exekutionsakte durchzusetzen. Darüberhinaus beantragt er die Feststellung, daß die von ihm zu ***** des Landesgerichtes I***** beklagten Richter als befangen anzusehen bzw ausgeschlossen seien, weiters beantragte er die Unterbrechung des Zwangsversteigerungsverfahrens und die Bewilligung der Verfahrenshilfe für die vorliegende Klage. Die Klage wird, soweit sie nachvollziehbar ist, mit im einzelnen angeführten Behauptungen über richterliche Fehlentscheidungen sowie mit behaupteten Menschenrechts- und sonstigen Gesetzesverletzungen begründet.
Auf die Klagsführung hin, haben sich neben dem zur Erledigung dieser Klage zuständigen Richter die anderen nicht beklagten Richter des Landesgerichtes W***** wegen freundschaftlicher und kollegialer Kontakte, teilweise nur wegen kollegialer Kontakte zu den beklagten Richtern für befangen erklärt.
Das Oberlandesgericht Linz gab über Vorlage des Aktes den Befangenheitsanzeigen von Dr.Hildegard E*****, Dr.Martin G*****, Mag.Walter H*****, Dr.Johann H*****, Dr.Andrea H*****, Dr.Werner H*****, Dr.Gerhard K*****, Mag.Julius L*****, Mag.Josef M*****, Dr.Ulrike N*****, Dr.Josef O*****, Mag.Werner O*****, Mag.Jürgen P*****, Dr.Rosemarie P*****, Mag.Werner R*****, Dr.Klaus R*****, Dr.Rudolf S*****, Dr.Anton S*****, Dr.Anton W***** statt, nicht jedoch den Befangenheitsanzeigen der Richter Mag.Birgit A*****, Dr.Paul A*****, Mag.Gerlinde H*****, Mag.Bettina M*****, Mag.Susanne M***** und Dr.David P*****. Es stellte fest, daß das Landesgericht W***** dementsprechend nicht an der Ausübung der Gerichtsbarkeit gehindert sei. Die Vorlage der Befangenheitsanzeigen der Richter des Landesgerichtes W***** durch seinen Präsidenten erfolge offenbar im Sinne des § 30 JN. Im vorliegenden Fall seien aber an den Befangenheitsmaßstab strengere Voraussetzungen als bei der Entscheidung in der Sache selbst zu stellen. Bestünden zwischen Richtern eines Gerichtes die üblichen kollegialen Beziehungen, die sich aus dem Du-Wort oder aus den sonstigen gemeinsamen Teilnahmen an privaten Veranstaltungen ergeben, könne noch nicht von einem freundschaftlichen Verhältnis dieser Richter zueinander ausgegangen werden. Das Bestehen von kollegialen Beziehungen zueinander rechtfertige noch nicht die Annahme der Befangenheit. Soweit einzelne Richter des Landesgerichtes W***** nur kollegiale Beziehungen als Befangenheitsgrund angegeben hätten, sei ihren Anzeigen daher nicht stattzugeben gewesen. Diese Richter könnten einen Ablehnungssenat bilden, sodaß das Landesgerichtes W***** gemäß § 20 JN an der Ausübung seiner Gerichtsbarkeit nicht gehindert sei.Das Oberlandesgericht Linz gab über Vorlage des Aktes den Befangenheitsanzeigen von Dr.Hildegard E*****, Dr.Martin G*****, Mag.Walter H*****, Dr.Johann H*****, Dr.Andrea H*****, Dr.Werner H*****, Dr.Gerhard K*****, Mag.Julius L*****, Mag.Josef M*****, Dr.Ulrike N*****, Dr.Josef O*****, Mag.Werner O*****, Mag.Jürgen P*****, Dr.Rosemarie P*****, Mag.Werner R*****, Dr.Klaus R*****, Dr.Rudolf S*****, Dr.Anton S*****, Dr.Anton W***** statt, nicht jedoch den Befangenheitsanzeigen der Richter Mag.Birgit A*****, Dr.Paul A*****, Mag.Gerlinde H*****, Mag.Bettina M*****, Mag.Susanne M***** und Dr.David P*****. Es stellte fest, daß das Landesgericht W***** dementsprechend nicht an der Ausübung der Gerichtsbarkeit gehindert sei. Die Vorlage der Befangenheitsanzeigen der Richter des Landesgerichtes W***** durch seinen Präsidenten erfolge offenbar im Sinne des Paragraph 30, JN. Im vorliegenden Fall seien aber an den Befangenheitsmaßstab strengere Voraussetzungen als bei der Entscheidung in der Sache selbst zu stellen. Bestünden zwischen Richtern eines Gerichtes die üblichen kollegialen Beziehungen, die sich aus dem Du-Wort oder aus den sonstigen gemeinsamen Teilnahmen an privaten Veranstaltungen ergeben, könne noch nicht von einem freundschaftlichen Verhältnis dieser Richter zueinander ausgegangen werden. Das Bestehen von kollegialen Beziehungen zueinander rechtfertige noch nicht die Annahme der Befangenheit. Soweit einzelne Richter des Landesgerichtes W***** nur kollegiale Beziehungen als Befangenheitsgrund angegeben hätten, sei ihren Anzeigen daher nicht stattzugeben gewesen. Diese Richter könnten einen Ablehnungssenat bilden, sodaß das Landesgerichtes W***** gemäß Paragraph 20, JN an der Ausübung seiner Gerichtsbarkeit nicht gehindert sei.
Die von den Richtern Mag.Birgit A*****, Dr.Paul A*****, Mag.Gerlinde H*****, Mag.Bettina M*****, Mag.Susanne M***** und Dr.David P***** sowie dem Kläger erhobenen Rekurse gegen diese Entscheidung sind berechtigt.