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Entscheidung 8 Ob 1658/92×

Entscheidung 8 Ob 1658/92

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

8Ob1658/92

Entscheidungsdatum

29.10.1992

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof.Dr.Griehsler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Huber, Dr.Graf, Dr.Jelinek und Dr.Schinko als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1. U***** K*****, und 2. B***** K*****, beide vertreten durch Mag.DDr.Paul Hopmeier, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagten Parteien 1. A*****gesellschaft mbH, ***** vertreten durch Dr.Guido Kollmann, Rechtsanwalt in Wien, 2. Dr.R***** L*****, und den Nebenintervenienten auf Seiten der beklagten Parteien Dr.K***** P*****, vertreten durch Dr.Hans Schönherr, Rechtsanwalt in Wien, wegen S 72.419 sA und S 3.806,60 sA infolge der außerordentlichen Revisionen der klagenden Parteien (Revisionsinteresse S 76.225,60 sA) und der erstbeklagten Partei (Revisionsinteresse S 72.419 sA) gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 19.Mai 1992, GZ 11 R 58/92-61, den

Beschluß

gefaßt:

Rechtliche Beurteilung

Die außerordentlichen Revisionen der klagenden Parteien und der erstbeklagten Partei werden gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO), weil

römisch eins. 1) die Verjährungsfrage, der keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zukommt, in Übereinstimmung mit der ständigen oberstgerichtlichen Rechtsprechung gelöst wurde (MGA ABGB33 Paragraph 1489 /, 38, 45, mwN);

2) die Verjährungseinrede des Nebenintervenienten gemäß Paragraph 19, Absatz eins, ZPO auch für den Zweitbeklagten wirksam wurde;

römisch zwei. 1) die Kläger die Liegenschaft auf Grund des Vorvertrages nicht titellos benützten;

2) der Oberste Gerichtshof bereits im ersten Rechtsgang bindend ausgesprochen hat, daß den Klägern die Zinsen aus dem Bausparkassendarlehen bis zum Abschluß des Kaufvertrages zustehen; auf die ausführliche Begründung dieser Entscheidung (8 Ob 536/89 S. 9 ff) wird verwiesen.

Der Antrag des Nebenintervenienten auf Zuspruch von Kosten des Revisionsverfahrens wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, Satz 3 ZPO zurückgewiesen.

Anmerkung

E30268

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:0080OB01658.92.1029.000

Dokumentnummer

JJT_19921029_OGH0002_0080OB01658_9200000_000