Begründung:
Die Antragsteller begehrten die einvernehmliche Scheidung ihrer Ehe gemäß § 55 a EheG. Für den Fall der Scheidung vereinbarten sie gemäß § 55 a Abs.2 EheG, daß Markus D***** den bei der A*****-Bank mit einem Saldo von ca. 100.000 S und den bei der R*****bank T***** regGenmbH mit einem Betrag von ca. 300.000 S aushaftenden gemeinsamen Kredit in seine alleinige Rückzahlungspflicht übernehme und diesbezüglich Gabriele D***** schad- und klaglos halte; ihre Haftung werde im Sinne des § 31 a KSchG auf eine Ausfallsbürgschaft beschränkt. Diesbezüglich stellten sie einen Antrag nach § 98 Abs 1 EheG.Die Antragsteller begehrten die einvernehmliche Scheidung ihrer Ehe gemäß Paragraph 55, a EheG. Für den Fall der Scheidung vereinbarten sie gemäß Paragraph 55, a Absatz 2, EheG, daß Markus D***** den bei der A*****-Bank mit einem Saldo von ca. 100.000 S und den bei der R*****bank T***** regGenmbH mit einem Betrag von ca. 300.000 S aushaftenden gemeinsamen Kredit in seine alleinige Rückzahlungspflicht übernehme und diesbezüglich Gabriele D***** schad- und klaglos halte; ihre Haftung werde im Sinne des Paragraph 31, a KSchG auf eine Ausfallsbürgschaft beschränkt. Diesbezüglich stellten sie einen Antrag nach Paragraph 98, Absatz eins, EheG.
Mit Beschlüssen vom 11.10.1991 wurde die Ehe der Antragsteller gemäß § 55 a EheG geschieden (ON 5) und weiters ausgesprochen, daß hinsichtlich der genannten Kredite Markus D***** als Hauptschuldner hafte, Gabriele D***** hingegen nur mehr Ausfallsbürgin sei (ON 6).Mit Beschlüssen vom 11.10.1991 wurde die Ehe der Antragsteller gemäß Paragraph 55, a EheG geschieden (ON 5) und weiters ausgesprochen, daß hinsichtlich der genannten Kredite Markus D***** als Hauptschuldner hafte, Gabriele D***** hingegen nur mehr Ausfallsbürgin sei (ON 6).
Gegen diesen Ausspruch erhob die R*****bank T***** regGenmbH Rekurs mit dem Vorbringen, Markus D***** habe am 2.2.1989 für Privatverbindlichkeiten ein Darlehen über 306.000 S bekommen; Gabriele D***** habe sich als Bürgin verpflichtet. Zur Sicherheit sei ein Wechsel über 310.244 S akzeptiert worden. Da die Rückzahlung der vereinbarten Darlehensraten unterblieben sei, sei eine Wechselmandatsklage eingebracht worden. Mit vollstreckbarem Wechselzahlungsauftrag vom 5.6.1990 des Kreisgerichtes Wels (6 Cg 154/90) sei Markus D***** als Bezogenem und Gabriele D***** als Bürgin zur ungeteilten Hand aufgetragen worden, an die R*****bank T***** regGenmbH S 310.244 samt Zinsen zu bezahlen. Aufgrund dieses Wechselzahlungsauftrages sei gegen Markus und Gabriele D***** bereits mehrfach Exekution geführt worden. Der Wechselzahlungsauftrag sei materiell und formell rechtskräftig und könne daher durch den Beschluß des Erstgerichtes nicht abgeändert werden.
Das Rekursgericht bestätigte den erstgerichtlichen Beschluß und vertrat die Ansicht, es würde einen Wertungswiderspruch darstellen, wenn dem mithaftenden Ehegatten der Schutz des § 98 EheG nur solange zuteilkäme, als der Gläubiger seine Forderung noch nicht gerichtlich durchgesetzt habe, nicht mehr aber dann, wenn bereits ein Exekutionstitel vorliege.Das Rekursgericht bestätigte den erstgerichtlichen Beschluß und vertrat die Ansicht, es würde einen Wertungswiderspruch darstellen, wenn dem mithaftenden Ehegatten der Schutz des Paragraph 98, EheG nur solange zuteilkäme, als der Gläubiger seine Forderung noch nicht gerichtlich durchgesetzt habe, nicht mehr aber dann, wenn bereits ein Exekutionstitel vorliege.
Der ordentliche Revisionsrekurs nach § 14 Abs.1 AußStrG wurde für zulässig erklärt, weil zur Frage, ob ein Ausspruch nach § 98 Abs.1 EheG auch noch möglich sei, wenn der Gläubiger bereits einen Exekutionstitel erwirkt habe, weder Lehre noch Rechtsprechung vorhanden sei.Der ordentliche Revisionsrekurs nach Paragraph 14, Absatz eins, AußStrG wurde für zulässig erklärt, weil zur Frage, ob ein Ausspruch nach Paragraph 98, Absatz eins, EheG auch noch möglich sei, wenn der Gläubiger bereits einen Exekutionstitel erwirkt habe, weder Lehre noch Rechtsprechung vorhanden sei.
Dagegen richtet sich der Revisionsrekurs der R*****bank T***** regGenmbH mit dem Antrag, die angefochtene Entscheidung abzuändern und den Antrag von Markus und Gabriele D***** wegen Kredithaftung gemäß § 98 EheG abzuweisen.Dagegen richtet sich der Revisionsrekurs der R*****bank T***** regGenmbH mit dem Antrag, die angefochtene Entscheidung abzuändern und den Antrag von Markus und Gabriele D***** wegen Kredithaftung gemäß Paragraph 98, EheG abzuweisen.