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Entscheidung 8 ObA 2356/96w×

Entscheidung 8 ObA 2356/96w

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

8ObA2356/96w

Entscheidungsdatum

28.08.1997

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Petrag als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Langer und Dr.Rohrer und die fachkundigen Laienrichter Dr.Othmar Roniger und Erich Huhndorf als weitere Richter in der verbundenen Arbeitsrechtssache der klagenden Parteien 1.) DI.Karl K*****, vertreten durch Dr.Georg Grießer und Dr.Roland Gerlach, Rechtsanwälte in Wien, und 2.) DI.Siamak S*****, vertreten durch Dr.Gustav Dirnberger, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagte Partei S*****gesellschaft mbH, vertreten durch Giger, Ruggenthaler und Simon, Rechtsanwälte KEG in Wien, wegen Gesamtstreitwert S 2,862.670,94 brutto sA (Revisionsinteresse der erstklagenden Partei S 587.685,30 brutto sA, der zweitklagenden Partei S 746.796,73 brutto sA, der beklagten Partei zusammen S 581.530,76 brutto sA) infolge außerordentlicher Revisionen der erst- und zweitklagenden Parteien sowie der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 23. September 1996, GZ 8 Ra 194/96z-46, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 46, Absatz eins, ASGG zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO in Verbindung mit Paragraph 48, zweiter Halbsatz ASGG).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Der Revision der beklagten Partei ist entgegenzuhalten, daß sie zwar eine erhöhte Akontierung der Entgelte der Kläger im Jahr 1992 (Erstkläger S 788.200,-, Zweitkläger S 582.400,-) vorgebracht hat, daraus aber weder einen Schuldtilgungseinwand bezüglich der anderen Ansprüche der Kläger, wie Gehalt 1993 und Abfertigung, abgeleitet hat noch diese Überzahlungen compensando als Gegenforderungen eingewendet hat (ON 9 AS 67 und ON 37 AS 386 f) und damit den Klägern mögliche Gegeneinwendungen, wie zB gutgläubiger Verbrauch (Jud 33 neu), genommen hat. Deshalb hat zwar das Erstgericht Feststellungen über die Akontierung getroffen (ON 39 AS 453), jedoch zu Recht keine Aufrechnung vorgenommen. Der behauptete Feststellungsmangel liegt daher nicht vor.

Anmerkung

E48136 08BT3566

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:008OBA02356.96W.0828.000

Dokumentnummer

JJT_19970828_OGH0002_008OBA02356_96W0000_000

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