[2] Die Beurteilung der Vorinstanzen, die Kündigung sei aufgrund von § 105 Abs 3 Z 1 lit i ArbVG unzulässig gewesen, bedarf keiner höchstgerichtlichen Korrektur. [2] Die Beurteilung der Vorinstanzen, die Kündigung sei aufgrund von Paragraph 105, Absatz 3, Ziffer eins, Litera i, ArbVG unzulässig gewesen, bedarf keiner höchstgerichtlichen Korrektur.
[3] Die Einigung über die Höhe des Entgelts gehört beim Arbeitsvertrag aufgrund von § 1152 ABGB nicht zu den „essentialia negotii“ (hA – 8 ObA 203/94; Gschnitzer/Faistenberger/Barta/Eccher, Österreichisches Schuldrecht BT2 [1988] 195; Strasser, Glosse zu 9 ObA 115/91, ZAS 1993, 62 [64]; Rebhahn in Kletečka/Schauer, ABGB-ON1.03 [2017] § 1152 Rz 1; ders in Neumayr/Reissner, ZellKomm3 [2018] § 864a ABGB Rz 20; Egermann in Gruber-Risak/Mazal, Das Arbeitsrecht – System und Praxiskommentar [40. Lfg 2022] Kap V Rz 36; Felten in Rummel/Lukas/Geroldinger, ABGB4 [2022] § 1152 Rz 2 ua; aA nur Gahleitner, Ausgewählte Rechtsfragen zur Beziehung zwischen Arbeitszeit und Entgelt, DRdA 2012, 123 [126]). Besteht Einigkeit darüber, dass ein Arbeitnehmer eine besondere Aufgabe übernimmt und dafür ein zusätzliches Entgelt erhält, dessen Höhe aber nicht festgelegt wird, so hat er nach Rechtsprechung und Lehre nach § 1152 ABGB Anspruch auf einen angemessenen Betrag hierfür (4 Ob 137/52 = RIS-Justiz RS0028326; 4 Ob 30/54 = Arb 5936 = RS0026117; 9 ObA 105/09w; Apathy, Glosse zu 14 Ob 123–125/86, DRdA 1988, 333 [338]; Mathy/Naderhirn in Kozak, ABGB und Arbeitsrecht [2019] § 1152 Rz 27; Felten in Rummel/Lukas/Geroldinger, ABGB4 [2022] § 1152 Rz 17). [3] Die Einigung über die Höhe des Entgelts gehört beim Arbeitsvertrag aufgrund von Paragraph 1152, ABGB nicht zu den „essentialia negotii“ (hA – 8 ObA 203/94; Gschnitzer/Faistenberger/Barta/Eccher, Österreichisches Schuldrecht BT2 [1988] 195; Strasser, Glosse zu 9 ObA 115/91, ZAS 1993, 62 [64]; Rebhahn in Kletečka/Schauer, ABGB-ON1.03 [2017] Paragraph 1152, Rz 1; ders in Neumayr/Reissner, ZellKomm3 [2018] Paragraph 864 a, ABGB Rz 20; Egermann in Gruber-Risak/Mazal, Das Arbeitsrecht – System und Praxiskommentar [40. Lfg 2022] Kap römisch fünf Rz 36; Felten in Rummel/Lukas/Geroldinger, ABGB4 [2022] Paragraph 1152, Rz 2 ua; aA nur Gahleitner, Ausgewählte Rechtsfragen zur Beziehung zwischen Arbeitszeit und Entgelt, DRdA 2012, 123 [126]). Besteht Einigkeit darüber, dass ein Arbeitnehmer eine besondere Aufgabe übernimmt und dafür ein zusätzliches Entgelt erhält, dessen Höhe aber nicht festgelegt wird, so hat er nach Rechtsprechung und Lehre nach Paragraph 1152, ABGB Anspruch auf einen angemessenen Betrag hierfür (4 Ob 137/52 = RIS-Justiz RS0028326; 4 Ob 30/54 = Arb 5936 = RS0026117; 9 ObA 105/09w; Apathy, Glosse zu 14 Ob 123–125/86, DRdA 1988, 333 [338]; Mathy/Naderhirn in Kozak, ABGB und Arbeitsrecht [2019] Paragraph 1152, Rz 27; Felten in Rummel/Lukas/Geroldinger, ABGB4 [2022] Paragraph 1152, Rz 17).
[4] Entgegen der Ansicht der Beklagten lag demnach in Hinsicht auf die Ernennung der Klägerin zur Leiterin der Rechtsabteilung wegen der offengelassenen genauen Höhe der als Ausgleich vereinbarten Verwendungszulage kein Dissens vor. Dass die Klägerin auf eine Renumeration von 579 EUR respektive 604 EUR bestand, war eine „offenbar nicht unberechtigte Geltendmachung“ iSd § 105 Abs 3 Z 1 lit i ArbVG. Ihre im Ergebnis deshalb erfolgte Kündigung war im Sinn dieser Gesetzesbestimmung aufzuheben. [4] Entgegen der Ansicht der Beklagten lag demnach in Hinsicht auf die Ernennung der Klägerin zur Leiterin der Rechtsabteilung wegen der offengelassenen genauen Höhe der als Ausgleich vereinbarten Verwendungszulage kein Dissens vor. Dass die Klägerin auf eine Renumeration von 579 EUR respektive 604 EUR bestand, war eine „offenbar nicht unberechtigte Geltendmachung“ iSd Paragraph 105, Absatz 3, Ziffer eins, Litera i, ArbVG. Ihre im Ergebnis deshalb erfolgte Kündigung war im Sinn dieser Gesetzesbestimmung aufzuheben.