Rechtssatz RS0001627
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0001627
Geschäftszahl
3Ob520/55; 2Ob728/55 (2Ob729/55); 3Ob284/56; 1Ob337/57; 1Ob382/50; 3Ob465/59; 3Ob428/60; 3Ob22/70; 3Ob289/75; 3Ob175/76; 3Ob66/89
Entscheidungsdatum
28.06.1989
Rechtssatz
Bei Aufschiebung der Exekution zur Hereinbringung laufender Unterhaltsbeiträge ist auch auf die möglichen Nachteile der betreibenden Partei entsprechend Bedacht zu nehmen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 382/50
Entscheidungstext OGH 08.09.1950 1 Ob 382/50
- 3 Ob 520/55
Entscheidungstext OGH 19.10.1955 3 Ob 520/55
- 2 Ob 728/55
Entscheidungstext OGH 11.01.1956 2 Ob 728/55
- 3 Ob 284/56
Entscheidungstext OGH 06.06.1956 3 Ob 284/56
Ähnlich
- 1 Ob 337/57
Entscheidungstext OGH 19.06.1957 1 Ob 337/57
Beisatz: Die Aufschiebung ist grundsätzlich zulässig, wenn der notwendige Unterhalt des betreibenden Gläubigers durch die Aufschiebung nicht gefährdet wird. Dieser Umstand ist vom Antragsteller zu bescheinigen. (T1)
- 3 Ob 465/59
Entscheidungstext OGH 07.12.1959 3 Ob 465/59
- 3 Ob 428/60
Entscheidungstext OGH 29.11.1960 3 Ob 428/60
- 3 Ob 22/70
Entscheidungstext OGH 04.03.1970 3 Ob 22/70
Beis wie T1
- 3 Ob 289/75
Entscheidungstext OGH 12.01.1976 3 Ob 289/75
Beis wie T1; EFSlg 27942
- 3 Ob 175/76
Entscheidungstext OGH 25.01.1977 3 Ob 175/76
Beisatz hier: Unterhaltsrückstand; Berücksichtigung der Umstände des Falles, auch der berechtigten Interessen der betreibenden Partei. (T2)
- 3 Ob 66/89
Entscheidungstext OGH 28.06.1989 3 Ob 66/89
Vgl; Beis wie T1 nur: Die Aufschiebung ist grundsätzlich zulässig, wenn der notwendige Unterhalt des betreibenden Gläubigers durch die Aufschiebung nicht gefährdet wird. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0001627
Dokumentnummer
JJR_19551019_OGH0002_0030OB00520_5500000_001