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Rechtssatz RS0001695×

Rechtssatz RS0001695

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0001695

Geschäftszahl

3Ob455/58; 2Ob791/50; 1Ob172/55; 3Ob512/57 (3Ob513/57); 3Ob113/68; 3Ob16/87

Entscheidungsdatum

13.05.1987

Rechtssatz

Auch bei einem Antrag auf Aufschiebung des Offenbarungseidverfahrens muß die Gefahr eines unersetzlichen oder schwer zu ersetzenden Vermögensnachteiles behauptet werden.

Allgemeines zur Zulässigkeit der Aufschiebung eines Offenbarungseidverfahrens: vergleiche auch zu Paragraph 42, EO C 2).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 791/50
    Entscheidungstext OGH 15.12.1950 2 Ob 791/50
    Beisatz: Schädigung des geschäftlichen Rufes einer Firma. (T1)
  • 1 Ob 172/55
    Entscheidungstext OGH 23.03.1955 1 Ob 172/55
  • 3 Ob 512/57
    Entscheidungstext OGH 06.11.1957 3 Ob 512/57
  • 3 Ob 455/58
    Entscheidungstext OGH 13.11.1958 3 Ob 455/58
  • 3 Ob 113/68
    Entscheidungstext OGH 02.10.1968 3 Ob 113/68
  • 3 Ob 16/87
    Entscheidungstext OGH 13.05.1987 3 Ob 16/87
    Beisatz: Wenn die Anberaumung der Tagsatzung zur Leistung des Offenbarungseides durch den Anschlag an der Gerichtstafel schon öffentlich bekanntgemacht wurde, liegt in der Regel die Gefahr eines unersättlichen oder schwer zu ersetzenden Vermögensnachteiles nicht vor, da eine allfällige Schädigung des Verpflichteten in seiner Kreditwürdigkeit regelmäßig bereits eingetreten ist. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0001695

Dokumentnummer

JJR_19581113_OGH0002_0030OB00455_5800000_001