Rechtssatz RS0001697
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0001697
Entscheidungsdatum
26.08.2020
Rechtssatz
Schon aus dem allgemein bekannten Sinn und Zweck eines Offenbarungseides, dem Gläubiger zur Wahl eines Befriedigungsobjektes die Kenntnis hiefür in Betracht kommender Vermögenswerte zu vermitteln, ergibt sich, daß ausnahmslos alle Vermögenswerte, also auch bedingte, betagte, uneinbringliche und zweifelhafte (hier: Pflichtteils-) Ansprüche, in das zu beschwörende Vermögensverzeichnis aufzunehmen sind.
Entscheidungstexte
- 10 Os 66/81
Entscheidungstext OGH 03.11.1981 10 Os 66/81
- 10 Os 183/82
Entscheidungstext OGH 07.12.1982 10 Os 183/82
Vgl auch; EvBl 1983/162 S 605 = JBl 1983,659 (mit Anmerkung von Burgstaller)
- 10 Os 126/84
Entscheidungstext OGH 30.10.1984 10 Os 126/84
Vgl auch; Beisatz: Ziel des Offenbarungseides ist das Bekanntwerden von Vermögenswerten, auf die der Gläubiger bisher nicht greifen konnte, weil sie ihm noch unbekannt waren. (T1) = EvBl 1985/66 S 309 = JBl 1985,508
- 10 Os 134/85
Entscheidungstext OGH 17.12.1985 10 Os 134/85
Ähnlich
- 11 Os 5/20z
Entscheidungstext OGH 26.08.2020 11 Os 5/20z
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0001697
Zuletzt aktualisiert am
20.10.2020
Dokumentnummer
JJR_19811103_OGH0002_0100OS00066_8100000_001