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Rechtssatz RS0002099

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0002099

Geschäftszahl

3Ob56/84; 3Ob30/00h; 3Ob101/08m

Entscheidungsdatum

03.09.2008

Rechtssatz

Die Einvernehmung der Parteien oder sonstigen Beteiligten vor der Beschlussfassung über die Beschwerde ist in der EO nicht angeordnet, sodass die Unterlassung einer solchen Einvernehmung die Entscheidung nicht im Sinn des Paragraph 477, Absatz eins, Ziffer 4, ZPO nichtig macht. Die Befugnis des Paragraph 55, EO wird aber zur Verpflichtung, wenn es um die Klärung auch von Amts wegen zu berücksichtigender Tatsachen geht.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 56/84
    Entscheidungstext OGH 23.05.1984 3 Ob 56/84
    SZ 57/99
  • 3 Ob 30/00h
    Entscheidungstext OGH 28.02.2000 3 Ob 30/00h
    Veröff: SZ 73/42
  • 3 Ob 101/08m
    Entscheidungstext OGH 03.09.2008 3 Ob 101/08m
    Vgl; Beisatz: Überall dort, wo eine mündliche Verhandlung oder die Einvernehmung einer Partei erforderlich ist, bildet die Unterlassung derselben eine von Amts wegen wahrzunehmende Nichtigkeit im Sinn des § 477 Abs 1 Z 4 ZPO. (T1); Beisatz: Hier: In § 292k Abs 4 EO vorgeschriebene Einvernahme. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0002099

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009

Dokumentnummer

JJR_19840523_OGH0002_0030OB00056_8400000_002