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Rechtssatz RS0002264

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0002264

Geschäftszahl

3Ob169/32; 6Ob46/72; 3Ob47/89; 3Ob58/16z

Entscheidungsdatum

14.06.2016

Rechtssatz

Ein von einem ausländischen Gerichte erlassenes Leistungsverbot an den Drittschuldner, der im Inlande seinen Sitz hat, ist auch, wenn es durch das inländische Gericht zugestellt worden ist, für den österreichischen Rechtsbereich nicht wirksam.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 169/32
    Entscheidungstext OGH 27.04.1932 3 Ob 169/32
    SZ 14/52
  • 6 Ob 46/72
    Entscheidungstext OGH 09.03.1972 6 Ob 46/72
    EvBl 1972/288 S 554 = ZfRV 1972/4 S 301 (mit Glosse von Hoyer)
  • 3 Ob 47/89
    Entscheidungstext OGH 12.07.1989 3 Ob 47/89
    nur: Ein von einem ausländischen Gerichte erlassenes Verbot ist für
    den österreichischen Rechtsbereich nicht wirksam. (T1) Beisatz:
    Verfügungsverbot (T2)
  • 3 Ob 58/16z
    Entscheidungstext OGH 14.06.2016 3 Ob 58/16z
    Auch; Beisatz: An der Rechtsprechung dass die Pfändung und Überweisung zur Einziehung/Ermächtigung zur Betreibung der ausländischen Vollstreckungsbehörde in Österreich nicht wirksam ist (hier: die gem Art 131 des [Schweizer] Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG] vom Betreibungsamt im Rahmen des [verwaltungsbehördlichen] Schuldbetreibungsverfahrens erteilte Ermächtigung), ist festzuhalten. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1932:RS0002264

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.09.2016

Dokumentnummer

JJR_19320427_OGH0002_0030OB00169_3200000_001