Rechtssatz RS0003287
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0003287
Geschäftszahl
3Ob217/73; 3Ob62/75 (3Ob69/75); 5Ob790/80; 6Ob161/06d
Entscheidungsdatum
31.08.2006
Rechtssatz
Die Rechtskraftwirkung eines Verteilungsbeschlusses erstreckt sich nur auf die Verteilung der Masse (§ 215 EO), nicht aber auch auf die damit verbundenen Aussprüche über den Rechtsbestand der berücksichtigten und der unberichtigt gebliebenen Ansprüche (§ 229 Abs 1 EO; siehe hiezu Kornitzer, Studien zum Meistbotsverteilungsverfahren S 39, Heller-Berger-Stix S 1579).Die Rechtskraftwirkung eines Verteilungsbeschlusses erstreckt sich nur auf die Verteilung der Masse (Paragraph 215, EO), nicht aber auch auf die damit verbundenen Aussprüche über den Rechtsbestand der berücksichtigten und der unberichtigt gebliebenen Ansprüche (Paragraph 229, Absatz eins, EO; siehe hiezu Kornitzer, Studien zum Meistbotsverteilungsverfahren S 39, Heller-Berger-Stix S 1579).
Entscheidungstexte
- 3 Ob 217/73
Entscheidungstext OGH 18.12.1973 3 Ob 217/73
- 3 Ob 62/75
Entscheidungstext OGH 29.04.1975 3 Ob 62/75
- 5 Ob 790/80
Entscheidungstext OGH 20.01.1981 5 Ob 790/80
Vgl auch
- 6 Ob 161/06d
Entscheidungstext OGH 31.08.2006 6 Ob 161/06d
Auch; nur: Die Rechtskraftwirkung eines Verteilungsbeschlusses erstreckt sich nur auf die Verteilung der Masse (§ 215 EO), nicht aber auch auf die damit verbundenen Aussprüche über den Rechtsbestand der berücksichtigten und der unberichtigt gebliebenen Ansprüche. (T1); Beisatz: Keine Bindungswirkung des Vertretungsbeschlusses, wenn das Exekutionsgericht die Forderung lediglich deshalb, weil sie mangelhaft angemeldet worden war, - somit aus formalen Gründen- unberücksichtigt gelassen hat. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0003287
Dokumentnummer
JJR_19731218_OGH0002_0030OB00217_7300000_002