Rechtssatz RS0003886
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0003886
Geschäftszahl
1Ob510/79 (1Ob511/79; 1Ob512/79); 1Ob690/79; 9Ob63/98z; 3Ob223/12h; 3Ob122/25z
Entscheidungsdatum
24.09.2025
Rechtssatz
Nach dem Inhalt der Exekutionsbewilligung ermächtigt die Überweisung zur Einziehung den betreibenden Gläubiger nur zu allen Vorkehrungen gegenüber dem Drittschuldner, um die Einbringung der gepfändeten und überwiesenen Forderung zu ermöglichen. Nur die Frage des Bestehens der Forderung des Verpflichteten gegen den Drittschuldner kann auch Gegenstand des Drittschuldnerprozeßes sein (Heller-Berger-Stix Komm. zur EO 4. Auflage 2228).
Entscheidungstexte
- 1 Ob 510/79
Entscheidungstext OGH 14.03.1979 1 Ob 510/79
JBl 1980,206 (Ergänzung König) = SZ 52/37 = GesRZ 1979,172
- 1 Ob 690/79
Entscheidungstext OGH 03.09.1979 1 Ob 690/79
Auch
- 9 Ob 63/98z
Entscheidungstext OGH 25.02.1998 9 Ob 63/98z
nur: Nur die Frage des Bestehens der Forderung des Verpflichteten gegen den Drittschuldner kann auch Gegenstand des Drittschuldnerprozeßes sein (Heller-Berger-Stix Komm. zur EO 4. Auflage 2228). (T1); Beisatz: Nicht jedoch die Forderung des betreibenden Gläubigers gegen den Verpflichteten. (T2)
- 3 Ob 223/12h
Entscheidungstext OGH 19.12.2012 3 Ob 223/12h
Auch; nur T1
- 3 Ob 122/25z
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.09.2025 3 Ob 122/25z
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0003886
Zuletzt aktualisiert am
05.12.2025
Dokumentnummer
JJR_19790314_OGH0002_0010OB00510_7900000_003