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Rechtssatz RS0009670×

Rechtssatz RS0009670

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0009670

Geschäftszahl

6Ob531/80; 6Ob630/87 (6Ob631/87); 1Ob608/95; 2Ob193/06f; 2Ob152/07b

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Rechtssatz

Die Rechtsansicht, dass schwere Eheverfehlungen eines Ehegatten zwar nicht zur völligen Verwirkung des Unterhaltsanspruches ausreichten, aber doch zu dessen Schmälerung führen müssten, findet in der geltenden gesetzlichen Regelung über den Unterhaltsanspruch von Ehegatten bei aufrechter Ehe keinen tragfähigen Ansatz vergleiche dagegen etwa Paragraph 1611, BGB; Paragraph 73, EheG und Paragraph 795, ABGB).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 531/80
    Entscheidungstext OGH 20.01.1980 6 Ob 531/80
  • 6 Ob 630/87
    Entscheidungstext OGH 30.07.1987 6 Ob 630/87
    Auch
  • 1 Ob 608/95
    Entscheidungstext OGH 04.10.1995 1 Ob 608/95
    Vgl
  • 2 Ob 193/06f
    Entscheidungstext OGH 07.02.2007 2 Ob 193/06f
    Gegenteilig; Beisatz: Vor dem Hintergrund des § 68a Abs 3 EheG soll auch bei einem auf § 94 Abs 2 ABGB gestützten Unterhaltsanspruch die Bejahung der rechtsmissbräuchlichen Geltendmachung nicht mehr nur zur gänzlichen Versagung des Unterhaltsanspruches führen können, sondern auch die Minderung dieses Unterhaltsanspruches möglich sein. (T1); Veröff: SZ 2007/18
  • 2 Ob 152/07b
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 152/07b
    Gegenteilig; Bem: Siehe nunmehr RS121740. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0009670

Zuletzt aktualisiert am

13.11.2009

Dokumentnummer

JJR_19800120_OGH0002_0060OB00531_8000000_001