Rechtssatz RS0011208
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0011208
Geschäftszahl
3Ob297/38; 2Ob813/27; 3Ob153/57; 5Ob246/58; 2Ob689/59; 8Ob252/70; 6Ob523/80; 8Ob611/85
Entscheidungsdatum
27.11.1985
Rechtssatz
Befinden sich die zu übertragenden Sachen in der Innehabung eines Dritten, so ist zur Übertragung des Eigentums nicht bloß die Einigung zwischen Veräußerer und Erwerber erforderlich, sondern auch die Anweisung an den Inhaber, daß er die Sachen nunmehr für den Erwerber innehabe.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 813/27
Entscheidungstext OGH 12.08.1927 2 Ob 813/27
Bereits; SZ 9/155 = DREvBl 1938/145
- 3 Ob 297/38
Entscheidungstext OGH 27.04.1938 3 Ob 297/38
SZ 20/117
- 3 Ob 153/57
Entscheidungstext OGH 27.03.1957 3 Ob 153/57
Ähnlich
- 5 Ob 246/58
Entscheidungstext OGH 10.09.1958 5 Ob 246/58
- 2 Ob 689/59
Entscheidungstext OGH 18.03.1960 2 Ob 689/59
- 8 Ob 252/70
Entscheidungstext OGH 10.11.1970 8 Ob 252/70
- 6 Ob 523/80
Entscheidungstext OGH 02.04.1980 6 Ob 523/80
Beisatz: Übertragung einen LKW. (T1)
- 8 Ob 611/85
Entscheidungstext OGH 27.11.1985 8 Ob 611/85
Beisatz: Die in der Lehre strittige Frage, ob die Besitzanweidung schon als einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung wirke oder ob sie vom angewiesenen Inhaber angenommen werden müsse, wird ausdrücklich offengelassen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1938:RS0011208
Dokumentnummer
JJR_19380427_OGH0002_0030OB00297_3800000_001