Rechtssatz RS0011308
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0011308
Entscheidungsdatum
19.06.2018
Rechtssatz
Der Pfandeigentümer kann sich aller Einwendungen gegen den Bestand des Pfandrechts und der Pfandforderung bedienen, die dem Personalschuldner zustehen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 357/57
Entscheidungstext OGH 02.10.1957 1 Ob 357/57
- 1 Ob 587/86
Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 587/86
- 3 Ob 81/01k
Entscheidungstext OGH 20.11.2001 3 Ob 81/01k
Auch
- 1 Ob 64/04z
Entscheidungstext OGH 16.04.2004 1 Ob 64/04z
Beisatz: Er kann aber auch Einwendungen gegen die Rechtmäßigkeit des Pfandrechts - demnach gegen die Rechtswirksamkeit des Pfandbestellungsvertrags - geltend machen (gegen den "Bestand"). (T1)
- 9 Ob 17/15p
Entscheidungstext OGH 26.11.2015 9 Ob 17/15p
Auch; Beisatz: Der Pfandschuldner kann alle Einwendungen erheben, die auch dem Personalschuldner zustünden, dies mit Ausnahme von höchstpersönlichen Einwendungen. (T2); Veröff: SZ 2015/133
- 1 Ob 28/15x
Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 28/15x
- 1 Ob 33/18m
Entscheidungstext OGH 19.06.2018 1 Ob 33/18m
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Aus dem Akzessorietätsprinzip folgt, dass der mit einer Hypothekarklage belangte Pfandbesteller alle Einwendungen gegen die gesicherte Forderung erheben kann, die auch dem persönlichen Schuldner zustehen. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0011308
Zuletzt aktualisiert am
14.08.2018
Dokumentnummer
JJR_19571002_OGH0002_0010OB00357_5700000_001