Rechtssatz RS0011345
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0011345
Entscheidungsdatum
29.08.2019
Rechtssatz
Gutgläubig ist ein Erwerber nur dann, wenn er ohne jedes Verschulden, also auch nicht fahrlässig handelt. Guter Glaube kann daher nur angenommen werden, wenn keine Umstände vorliegen, die bei gehöriger Aufmerksamkeit Zweifel an der Richtigkeit des Grundbuchsstandes erweckten.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 523/92
Entscheidungstext OGH 07.04.1992 4 Ob 523/92
- 7 Ob 170/14x
Entscheidungstext OGH 29.10.2014 7 Ob 170/14x
- 6 Ob 11/16k
Entscheidungstext OGH 23.02.2016 6 Ob 11/16k
Auch
- 3 Ob 113/19t
Entscheidungstext OGH 29.08.2019 3 Ob 113/19t
Vgl; Beisatz: Geschützt ist immer nur das Vertrauen auf den Grundbuchsstand, nicht aber auf außerbücherliche Umstände; diese können allenfalls den guten Glauben zerstören. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0011345
Zuletzt aktualisiert am
24.10.2019
Dokumentnummer
JJR_19920407_OGH0002_0040OB00523_9200000_002