Rechtssatz RS0011619
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0011619
Entscheidungsdatum
28.09.2021
Rechtssatz
Im Falle der Übertragung einer Personalservitut ihrer Ausübung nach als dingliches Recht bleibt allein der ursprünglich dinglich Berechtigte dem Eigentümer gegenüber berechtigt und verpflichtet; mit seinem Tode ( bei einer juristischen Person: dem Ende ihres Bestehens ) erlischt das Recht.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 55/81
Entscheidungstext OGH 17.02.1982 1 Ob 55/81
- 7 Ob 603/94
Entscheidungstext OGH 29.11.1995 7 Ob 603/94
Auch; Beisatz: Das Recht wird also mit den Beschränkungen übertragen, die dem Fruchtnießer selbst auferlegt sind. (T1)
- 3 Ob 268/03y
Entscheidungstext OGH 28.01.2004 3 Ob 268/03y
Vgl auch; Beisatz: Am Inhalt des Fruchtgenussrechts ändert sich durch die Übertragung nichts, das Recht des Übernehmers endet in der Regel mit dem Tod des ursprünglichen Fruchtnießers. (T2); Veröff: SZ 2004/13
- 5 Ob 214/08v
Entscheidungstext OGH 04.11.2008 5 Ob 214/08v
Ähnlich; Beisatz: Da der ursprünglich Berechtigte nicht mehr übertragen kann, als er hatte, würde das übertragene Fruchtgenussrecht auch nach Weitergabe spätestens mit dem Tod des ursprünglich Berechtigten erlöschen. (T3)
- 5 Ob 155/21m
Entscheidungstext OGH 28.09.2021 5 Ob 155/21m
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0011619
Zuletzt aktualisiert am
10.01.2022
Dokumentnummer
JJR_19820217_OGH0002_0010OB00055_8100000_001