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Rechtssatz RS0015532×

Rechtssatz RS0015532

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0015532

Geschäftszahl

3Ob521/52; 1Ob232/65 (1Ob233/65); 1Ob2086/96p; 7Ob164/01w

Entscheidungsdatum

17.10.2001

Rechtssatz

Zur Antragstellung nach Paragraph 812, ABGB sind auch Noterben, die eine Erbserklärung abgegeben haben, wegen widersprechender Erbserklärungen aber auf den Rechtsweg verwiesen wurden, berechtigt. Zur Begründung des Antrages können sie jedoch nur Umstände heranziehen, daher z.B. nicht das Bestehen einer fideikommissarischen Substitution zu ihren Gunsten oder die Ungültigkeit des Testamentes.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 521/52
    Entscheidungstext OGH 27.08.1952 3 Ob 521/52
    Veröff: SZ 25/223
  • 1 Ob 232/65
    Entscheidungstext OGH 27.01.1966 1 Ob 232/65
    nur: Zur Antragstellung nach § 812 ABGB sind auch Noterben, die eine Erbserklärung abgegeben haben, wegen widersprechender Erbserklärungen aber auf den Rechtsweg verwiesen wurden, berechtigt. (T1)
  • 1 Ob 2086/96p
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 1 Ob 2086/96p
    nur T1
  • 7 Ob 164/01w
    Entscheidungstext OGH 17.10.2001 7 Ob 164/01w
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0015532

Dokumentnummer

JJR_19520827_OGH0002_0030OB00521_5200000_002