Rechtssatz RS0015961
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0015961
Entscheidungsdatum
25.07.2014
Rechtssatz
Sofern ein Bundesland in seiner Eigenschaft als Träger von Privatrechten Urkunden auszustellen hat, durch die seine grundbücherlichen Rechte beschränkt, belastet, aufgegeben oder auf andere Personen übertragen werden sollen, sind sie von den zu seiner Vertretung gemäß der betreffenden Landesverfassung befugten Personen zu fertigen und mit dem Landessiegel zu versehen.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 354/63
Entscheidungstext OGH 05.12.1963 5 Ob 354/63
Veröff: SZ 36/153
- 5 Ob 249/02g
Entscheidungstext OGH 17.12.2002 5 Ob 249/02g
Vgl auch; Beisatz: Die Beglaubigung der Unterschriften auf einer von einem Bundesland errichteten Privaturkunde kann unterbleiben. (T1); Veröff: SZ 2002/174
- 5 Ob 59/10b
Entscheidungstext OGH 27.05.2010 5 Ob 59/10b
Vgl aber; Beisatz: Dem in § 31 Abs 2 GBG vorgesehenen Erfordernis ist nicht entsprochen, wenn eine bloß privatrechtliche Erklärung einer Gemeinde vorliegt, die zwar nach den Vorschriften der einschlägigen Gemeindeordnung privatrechtliche Wirksamkeit erzeugt, aber eben keine „Erklärung einer Behörde des Bundes oder des Landes“ umfasst. (T2); Bem: Siehe auch RS0126089. (T3); Veröff: SZ 2010/61
- 5 Ob 24/13k
Entscheidungstext OGH 16.07.2013 5 Ob 24/13k
Beis wie T1; Veröff: SZ 2013/68
- 5 Ob 112/14b
Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 112/14b
Vgl auch; Beisatz: Regelmäßig keine Bedenken gegen die Vertretungsmacht im Sinn des § 94 Abs 1 Z 2 GBG, wenn sich die Zeichnungsberechtigung der einschreitenden Organe unmittelbar aus dem Gesetz selbst ergibt. (T4)
Beisatz: Hier: Wirkungskreis des Bürgermeisters (T5)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0015961
Zuletzt aktualisiert am
08.01.2016
Dokumentnummer
JJR_19631205_OGH0002_0050OB00354_6300000_001