Rechtssatz RS0016315
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0016315
Geschäftszahl
7Ob54/58; 8Ob43/72; 8Ob522/78 (8Ob523/78); 8Ob315/99b; 1Ob144/04i; 8ObA12/14v; 10ObS96/21x
Entscheidungsdatum
29.07.2021
Rechtssatz
Keine Anwendung der Regeln der §§ 871 ff ABGB auf eine (unrichtige) Quittung. Sie hat reinen Beweischarakter und ist daher widerlegbar.Keine Anwendung der Regeln der Paragraphen 871, ff ABGB auf eine (unrichtige) Quittung. Sie hat reinen Beweischarakter und ist daher widerlegbar.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 54/58
Entscheidungstext OGH 05.02.1958 7 Ob 54/58
Veröff: RZ 1958,74 = EvBl 1958/230 S 383
- 8 Ob 43/72
Entscheidungstext OGH 14.03.1972 8 Ob 43/72
nur: Sie hat reinen Beweischarakter und ist daher widerlegbar. (T1)
- 8 Ob 522/78
Entscheidungstext OGH 25.05.1979 8 Ob 522/78
Beisatz: Irrtumsanfechtung jedoch bei fingierten Willenserklärung . (T2)
- 8 Ob 315/99b
Entscheidungstext OGH 07.09.2000 8 Ob 315/99b
nur T1
- 1 Ob 144/04i
Entscheidungstext OGH 12.08.2004 1 Ob 144/04i
Vgl auch; Beisatz: Allenfalls könnte eine (vorbehaltslose) Unterlassung bei der Rechnungserstellung als (schlüssige) Verzichtserklärung betrachtet werden, die somit den Irrtumsregeln unterliegt. (T3);
Veröff: SZ 2004/123
- 8 ObA 12/14v
Entscheidungstext OGH 27.02.2014 8 ObA 12/14v
Auch; Beisatz: Eine Quittung bietet grundsätzlich vollständigen Beweis dafür, dass der Schuldner die Verbindlichkeit erfüllt hat. Dabei handelt es sich um eine Rechtsvermutung, die durch den Beweis des Gegenteils widerlegt werden kann. (T4)
- 10 ObS 96/21x
Entscheidungstext OGH 29.07.2021 10 ObS 96/21x
Beis wie T4
Schlagworte
Schlagwort: Schlussrechnung
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0016315
Zuletzt aktualisiert am
14.09.2021
Dokumentnummer
JJR_19580205_OGH0002_0070OB00054_5800000_001