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Rechtssatz RS0016433×

Rechtssatz RS0016433

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016433

Geschäftszahl

3Ob595/53; 5Ob145/71; 9ObA107/03f; 8ObA94/03m; 9ObA62/11z; 8Ob58/12f; 10ObS142/16d; 8Ob62/19d

Entscheidungsdatum

27.06.2019

Rechtssatz

Niemand darf sich zur Dartuung eines eigenen oder zur Abwehr eines fremden Rechtsanspruches auf seine eigene Unredlichkeit berufen vergleiche auch 1 Ob 835/51, 1 Ob 804/51, 3 Ob 34/51).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 595/53
    Entscheidungstext OGH 02.10.1953 3 Ob 595/53
  • 5 Ob 145/71
    Entscheidungstext OGH 07.07.1971 5 Ob 145/71
  • 9 ObA 107/03f
    Entscheidungstext OGH 24.09.2003 9 ObA 107/03f
    Vgl auch; Beisatz: Infolge Verletzung der zugunsten der Arbeitnehmerin bestehenden gesetzlichen Arbeitszeitregelung kann sich die beklagte Arbeitgeberin nicht auf die eigene Unredlichkeit berufen. Der Einwand des Verfalls (gar nicht als solcher beabsichtigter) Überstunden verstößt daher gegen Treu und Glauben und ist unzulässig. (T1)
  • 8 ObA 94/03m
    Entscheidungstext OGH 29.03.2004 8 ObA 94/03m
    Beisatz: Es ist ein allgemein anerkannter (natürlicher) Rechtsgrundsatz, dass sich niemand durch eigenes unredliches Verhalten Rechtsvorteile verschaffen darf. (T2)
  • 9 ObA 62/11z
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 62/11z
    Vgl auch
  • 8 Ob 58/12f
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 8 Ob 58/12f
    Vgl; Beis wie T2
  • 10 ObS 142/16d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2017 10 ObS 142/16d
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 62/19d
    Entscheidungstext OGH 27.06.2019 8 Ob 62/19d

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0016433

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2019

Dokumentnummer

JJR_19531002_OGH0002_0030OB00595_5300000_001