Rechtssatz RS0016816
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0016816
Entscheidungsdatum
23.10.2025
Rechtssatz
Eine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes liegt nur vor, wenn bei der Besserstellung der einzelnen Dienstnehmer oder Dienstnehmergruppen Kriterien zugrundegelegt wurden, die auf jenen Dienstnehmer, bei denen die erstrebte Besserstellung unterblieben ist, auch zutreffen. Maßgeblich ist, dass der Besserstellung ein generalisierbares Prinzip zugrundeliegt.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 134/81
Entscheidungstext OGH 19.01.1982 4 Ob 134/81
- 9 ObA 241/91
Entscheidungstext OGH 29.01.1992 9 ObA 241/91
Vgl auch; Veröff: SZ 65/14 = RdW 1992,217
- 8 ObA 235/97k
Entscheidungstext OGH 12.03.1998 8 ObA 235/97k
Vgl auch; Beisatz: Hier: Ausschluss von dem den meisten übrigen Arbeitnehmern freiwillig gewährten Biennalsprung zwecks Angleichung des Lohnniveaus. (T1)
- 9 ObA 99/06h
Entscheidungstext OGH 28.11.2007 9 ObA 99/06h
- 9 ObA 78/10a
Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 ObA 78/10a
Auch; Beisatz: Ob der Arbeitgeber der Verpflichtung zur Gleichbehandlung entsprochen hat, kann nur nach den jeweiligen tatsächlichen Umständen des Einzelfalls beurteilt werden, wodurch regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO begründet wird. (T2)
- 9 ObA 122/11y
Entscheidungstext OGH 29.03.2012 9 ObA 122/11y
Vgl auch; Beisatz: Hier: Höherreihung von ÖBB-Mitarbeitern. (T3)
- 9 ObA 25/12k
Entscheidungstext OGH 29.03.2012 9 ObA 25/12k
Vgl auch; Beis wie T3
- 9 ObA 5/12v
Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 5/12v
Auch; Beis wie T2
- 9 ObA 29/25t
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2025 9 ObA 29/25t
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0016816
Zuletzt aktualisiert am
20.11.2025
Dokumentnummer
JJR_19820119_OGH0002_0040OB00134_8100000_001