Rechtssatz RS0017678
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0017678
Geschäftszahl
1Ob553/76; 5Ob702/81; 5Ob688/82 (5Ob689/82, 5Ob690/82); 8Ob598/90; 3Ob509/94; 10Ob149/00k
Entscheidungsdatum
19.09.2000
Rechtssatz
Die Regel, daß gemäß § 906 ABGB bei der Wahlschuld dem Verpflichteten die Wahl zusteht, gilt nur im Zweifel. Es kann sich auf Grund ausdrücklicher Vereinbarung oder nach den Umständen des Falles auch ein Wahlrecht des Gläubigers ergeben.Die Regel, daß gemäß Paragraph 906, ABGB bei der Wahlschuld dem Verpflichteten die Wahl zusteht, gilt nur im Zweifel. Es kann sich auf Grund ausdrücklicher Vereinbarung oder nach den Umständen des Falles auch ein Wahlrecht des Gläubigers ergeben.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 553/76
Entscheidungstext OGH 10.03.1976 1 Ob 553/76
Veröff: EvBl 1977/15 S 41
- 5 Ob 702/81
Entscheidungstext OGH 27.10.1981 5 Ob 702/81
Auch; nur: Die Regel, daß gemäß § 906 ABGB bei der Wahlschuld dem Verpflichteten die Wahl zusteht, gilt nur im Zweifel. (T1)
- 5 Ob 688/82
Entscheidungstext OGH 14.09.1982 5 Ob 688/82
Vgl auch; Beisatz: Wahlrecht aus Garantiezusage (T2)
- 8 Ob 598/90
Entscheidungstext OGH 12.12.1991 8 Ob 598/90
Vgl auch; Beisatz: Hier: Wahlrecht des Gläubigers, aus "Liegenschaftsbesitz" des Schuldners eine Liegenschaft als "Bauplatz" zu erhalten. (T3)
- 3 Ob 509/94
Entscheidungstext OGH 13.07.1994 3 Ob 509/94
Vgl auch; nur T1; Beis wie T3
- 10 Ob 149/00k
Entscheidungstext OGH 19.09.2000 10 Ob 149/00k
Vgl auch; Beis wie T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0017678
Dokumentnummer
JJR_19760310_OGH0002_0010OB00553_7600000_002