Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0018155×

Rechtssatz RS0018155

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018155

Geschäftszahl

6Ob616/78; 4Ob112/14w; 8Ob53/16a

Entscheidungsdatum

28.06.2016

Rechtssatz

Der Vorkaufsberechtigte muss den tatsächlichen Inhalt des abgeschlossenen Vertrages gegen sich gelten lassen; die Verkäufer sind nur bei bewusst unrichtiger Mitteilung über den Inhalt des Vorkaufsfalles analog Paragraph 916, Absatz 2, ABGB nach Wahl des Berechtigten an ihre Erklärung gebunden.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 616/78
    Entscheidungstext OGH 08.06.1978 6 Ob 616/78
  • 4 Ob 112/14w
    Entscheidungstext OGH 17.07.2014 4 Ob 112/14w
    Beisatz: Ob ein vorschnelles Einlösungsangebot eine „bewusst unrichtige Mitteilung über den Inhalt des Vorkaufsfalls“ ist, der in analoger Anwendung des § 916 Abs 2 ABGB die dort vorgesehenen Rechtsfolgen auslöst, hängt regelmäßig von den Umständen des Einzelfalls ab und begründet keine erhebliche Rechtsfrage. (T1)
  • 8 Ob 53/16a
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 8 Ob 53/16a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0018155

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.08.2016

Dokumentnummer

JJR_19780608_OGH0002_0060OB00616_7800000_001