Rechtssatz RS0018938
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0018938
Geschäftszahl
1Ob199/65; 4Ob516/78; 2Ob559/80; 7Ob582/83 (7Ob583/83); 2Ob665/86; 9Ob54/03m; 10Ob3/21w
Entscheidungsdatum
30.03.2021
Rechtssatz
Wer einredeweise laesio enormis geltend machen will, muß die Rückgabe der bereits empfangenen Leistung anbieten. Dies gilt auch dann, wenn er diese Einrede einem Zessionar seines ursprünglichen Vertragspartners gegenüber erhebt.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 199/65
Entscheidungstext OGH 11.11.1965 1 Ob 199/65
Veröff: EvBl 1966/108 S 154
- 4 Ob 516/78
Entscheidungstext OGH 14.03.1978 4 Ob 516/78
nur: Wer einredeweise laesio enormis geltend machen will, muß die Rückgabe der bereits empfangenen Leistung anbieten. (T1) Veröff: EvBl 1978/148 S 469
- 2 Ob 559/80
Entscheidungstext OGH 04.11.1980 2 Ob 559/80
Vgl; nur T1
- 7 Ob 582/83
Entscheidungstext OGH 14.04.1983 7 Ob 582/83
nur T1; Beisatz: Er darf nicht einfach die Zahlung des restlichen Entgeltes verweigern, weil eine Umgestaltung des Rechtsgeschäftes derart, daß anstelle des vereinbarten Preises nur der wahre Wert zu zahlen ist, nur demjenigen zusteht, gegen den sich die Einrede richtet. (T2)
- 2 Ob 665/86
Entscheidungstext OGH 16.12.1986 2 Ob 665/86
Beis wie T2
- 9 Ob 54/03m
Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 Ob 54/03m
Auch; nur T1
- 10 Ob 3/21w
Entscheidungstext OGH 30.03.2021 10 Ob 3/21w
Beisatz: Hier: Geltendmachung der laesio enormis bei geteilter Leistung nur hinsichtlich der noch ausständigen Teilleistungen, für die noch gar kein Werklohn in Empfang genommen wurde. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0018938
Zuletzt aktualisiert am
07.06.2021
Dokumentnummer
JJR_19651111_OGH0002_0010OB00199_6500000_001